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Was heißt hier Parallelgesellschaft?

Zum Umgang mit Differenzen

  • Editors
  • Wolf-Dietrich Bukow
  • Claudia Nikodem
  • Erika Schulze
  • Erol Yildiz

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-7
  2. Einleitung

    1. Front Matter
      Pages 9-9
    2. Wolf-Dietrich Bukow, Claudia Nikodem, Erika Schulze, Erol Yildiz
      Pages 11-26
  3. Minderheiten auf dem Weg in die Veralltäglichung

  4. Minderheiten im Kontext urbaner Inszenierungen

    1. Front Matter
      Pages 81-81
    2. Ingrid Breckner
      Pages 83-92
    3. Claudia Nikodem, Erika Schulze, Erol Yildiz
      Pages 93-108
    4. Andreas Feldtkeller
      Pages 133-142
  5. Zwischen institutioneller Ordnung und Selbstbehauptung

    1. Front Matter
      Pages 157-157
    2. Hans-Joachim Roth
      Pages 159-173
    3. Volker Hinnenkamp
      Pages 175-199
    4. Frank-Olaf Radtke
      Pages 201-212
    5. Andreas Deimann, Markus Ottersbach
      Pages 229-243
  6. Positionierungen durch Geschlecht und Herkunft

  7. Back Matter
    Pages 297-303

About this book

Introduction

Wir leben längst in einer Gesellschaft, die durch Mobilität, Vielfalt und globale Vernetzung geprägt ist. Es gibt gegenwärtig vielfache Möglichkeiten, sich individuell zu arrangieren. Angesichts dieser Diversität ist mancher versucht, überkommende Zuordnungen zu beschwören und erlebte Mobilität, eingeübte Vielfalt und alltägliche Vernetzungen wieder aufzulösen. Auch wenn diese „Aufräumversuche“ vergeblich sind, sie richten viel Schaden an. Ein plastisches Beispiel hierfür ist die Rede von der „Parallelgesellschaft“: sie dividiert auseinander, was längst vermischt ist und appelliert an eine fiktive Eindeutigkeit. Es ist Zeit, die Diskussion zu versachlichen.

Keywords

Differenz Diversität Ethnisierung Kriminalisierung Mehrsprachigkeit Mobilität Parallelgesellschaft

Bibliographic information