Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-14
  2. Axel Honneth
    Pages 15-102
  3. Axel Honneth
    Pages 103-107
  4. Axel Honneth
    Pages 108-131
  5. Axel Honneth
    Pages 132-136
  6. Axel Honneth
    Pages 137-139
  7. Axel Honneth
    Pages 140-144
  8. Axel Honneth
    Pages 145-159
  9. Axel Honneth
    Pages 160-167
  10. Axel Honneth
    Pages 168-204
  11. Axel Honneth
    Pages 205-209
  12. Axel Honneth
    Pages 210-248
  13. Axel Honneth
    Pages 249-253
  14. Axel Honneth
    Pages 254-258
  15. Axel Honneth
    Pages 259-263
  16. Axel Honneth
    Pages 264-281
  17. Axel Honneth
    Pages 282-285
  18. Axel Honneth
    Pages 286-303
  19. Axel Honneth
    Pages 304-318
  20. Axel Honneth
    Pages 319-323

About this book

Introduction

In einem wunderbaren Konvolut von Notizen, in denen es um das geistige und materielle Eigenleben von Büchern geht, beklagt sich Theodor W. Adorno über die Tendenz, zu den Werken philosophischer Autoren Lexika zu erstellen. Nicht, dass er gegen das stichwortartige Erfassen bestimmter Wissensgebiete als solches etwas einzuwenden hätte; er spricht sogar, für seine Verhältnisse erstaunlich wohlwollend, von der „unschätzbar(en)“ „Erleichterung, welche die 1 Lexika bieten“ . Aber die Vorstellung, dass die Werke von Autoren wie Marx, Hegel oder Kant in solchen Büchern erfasst werden sollen, erfüllt ihn doch mit erheblichem Unmut: Denn wie soll die Substanz derartig komplexer Theorien, derartig weit ausholender Überlegungen dadurch wiedergegeben werden, dass sie in eine Vielzahl einzelner Begriffe zerlegt werden, über die sich dann jeweils knappe, summarische Eintragungen ? nden lassen? Im Allgemeinen fallen die wichtigsten dieser Gedanken, so argwöhnt Adorno, durch die Maschen der Be- 2 griffseintragungen hindurch, „weil sie unter kein Stichwort passen. “ Das Re- mee von Adorno lautet daher, dass „die lexikalische Vernunft“ zur „Vergegen- 3 ständlichung“ von etwas zwingt, was „schlechthin“ nicht gegenständlich ist. Der vorliegende Band verstößt gegen dieses Verdikt Adornos in beinahe - len erdenklichen Hinsichten. Er unternimmt nicht nur den Versuch, die von - orno selbst mitgeschaffene Theorietradition lexikalisch zu erfassen; vielmehr verfährt er dabei auf eine Weise, die seine Befürchtungen noch gesteigert h- ten, weil nicht etwa symptomatische Begriffe oder Ideen, sondern schlicht alle zentralen Schriften und Aufsätze kurz vorgestellt werden sollen.

Keywords

Adorno, Theodor W. Benjamin, Walter Habermas, Jürgen Horkheimer, Max Kritische Theorie Kritischen Theorie Marcuse, Herbert

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-531-90227-2
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2006
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Humanities, Social Science (German Language)
  • Print ISBN 978-3-531-14108-4
  • Online ISBN 978-3-531-90227-2
  • About this book