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Bildungskontexte

Strukturelle Voraussetzungen und Ursachen ungleicher Bildungschancen

  • Rolf Becker
  • Alexander Schulze

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-X
  2. Thomas Bäumer, Christian Aßmann, Jutta von Maurice, Hans-Peter Blossfeld
    Pages 61-83
  3. Irmela Tarelli, Wilfried Bos
    Pages 117-144
  4. Kathrin Racherbäumer, Christina Funke, Isabell van Ackeren, Marten Clausen
    Pages 239-267
  5. Cornelia Kristen, Melanie Olczyk
    Pages 353-403
  6. Martin Neugebauer, Maria Gerth
    Pages 431-455
  7. Alexandra Schwarz, Horst Weishaupt
    Pages 483-510
  8. Rolf Becker, Andreas Hadjar
    Pages 511-553
  9. Jürgen Schiener, Felix Wolter, Ulrike Rudolphi
    Pages 555-594
  10. Rolf Becker, Alexander Schulze
    Pages 595-606

About this book

Introduction

Gemäß dem meritokratischen Prinzip sollte alleine die Leistung eines Schülers, gemessen u.a. durch Schulnoten oder Bildungsempfehlungen, dessen Bildungschancen bestimmen. Jedoch weist die empirische Bildungsforschung darauf hin, dass das deutsche Bildungssystem diesem Anspruch bei weitem und bis heute nicht gerecht wird. So belegen zahlreiche Studien ausgeprägte Ungleichheiten der Bildungschancen nach sozialer und ethnischer Herkunft sowie nach Geschlecht und Region. Dabei gehen die angesprochenen empirischen Analysen (und die jeweils zugrunde liegenden theoretischen Konzepte) jedoch implizit häufig davon aus, dass alleine individuelle Determinanten und Ressourcen des Elternhauses für die festgestellten Bildungsungleichheiten ursächlich sind und es somit für die Bildungschancen vernachlässigbar ist, in welchen Bildungskontexten – wie etwa Schule, Schulklasse, Wohngegend, Region oder soziales Netzwerk – sich eine Schülerin oder ein Schüler befindet. Neuere Untersuchungen auf Basis von Mehrebenen- und Längsschnittanalysen zeigen allerdings, dass neben dem Wandel gesellschaftlicher Kontexte und der Expansion von Bildungsgelegenheiten auch die Bedingungen in den Schulen, Klassen und Regionen sowie die Lehrkräfte und die Zusammensetzung des Freundeskreises der Schülerinnen und Schüler einen erheblichen Einfluss auf den individuellen Bildungserfolg haben.

 

Der Inhalt

Mit Beiträgen von Michael Windzio, Hans-Peter Blossfeld, Wilfried Bos, C. Katharina Spieß, Hartmut Ditton, Isabell van Ackeren, Dominik Becker, Volker Stocké, Petra Stanat, Michaela Sixt, Günter Faber, Cornelia Kristen, David Reimer, Martin Neugebauer, Horst Weishaupt, Rolf Becker und Jürgen Schiener

 

Die Zielgruppen

Bildungssoziologinnen und -soziologen, Migrationssoziologen und -soziologinnen, Sozialforscherinnen und -forscher, Erziehungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler

 

Die Herausgeber

Prof. Dr. Rolf Becker ist Direktor und Professor für Bildungssoziologie am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Bern.

Dr. Alexander Schulze ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Universität Mainz.

Keywords

Bildungforschung Bildungskontext Meritokratie Schuleffektivitätsforschung Soziale Ungleichheit

Editors and affiliations

  • Rolf Becker
    • 1
  • Alexander Schulze
    • 2
  1. 1.Abt. BildungssoziologieUniversität Bern ErziehungswissenschaftBernSwitzerland
  2. 2.MainzGermany

Bibliographic information