Angewandte Phänomenologie

Zum Spannungsverhältnis von Konstruktion und Konstitution

  • Jochen Dreher

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-1
  2. Zum Spannungsfeld von Phänomenologie und Soziologie

    1. Front Matter
      Pages 23-23
    2. Andreas Göttlich
      Pages 25-50
    3. Christoph Mautz
      Pages 51-74
    4. Kerstin Andermann
      Pages 75-99
    5. Peter Isenböck
      Pages 101-121
  3. Grundlagentheoretische Analysen sozialer Phänomene

  4. Angewandte phänomenologische Studien

About this book

Introduction

Wie kann das phänomenologische Paradigma im Rahmen der Analyse konkreter Vergemeinschaftungsformen und sozialer Grenzbestimmungen Anwendung finden? Aufgrund ihrer subjektphilosophischen Orientierung ist die Phänomenologie besonders für die Beschreibung der Konstitutionsprinzipien sozialer Phänomene geeignet, da hierbei im Sinne des methodologischen Individualismus Max Webers der individuelle Akteur fokussiert werden muss, der mit seinem Handeln einen subjektiven Sinn verbindet. Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen erscheint die Kombination einer sozialwissenschaftlichen mit einer phänomenologischen Perspektive Erfolg versprechend. Wie kann jedoch eine Verbindung zwischen der streng egologisch, reflexiv vorgehenden Phänomenologie und den empirisch und historisch ausgerichteten Sozialwissenschaften hergestellt werden? Wie kann im Spannungsfeld von phänomenologischer und sozialwissenschaftlicher Forschung die Herausbildung spezifischer sozialer Phänomene – z.B. Beziehungs-, Vergemeinschaftungs-, Abgrenzungsformen – erklärt werden? Antworten auf diese Fragestellung offeriert vorliegender Sammelband.

Dr. Jochen Dreher lehrt Soziologie an der Universität Konstanz und ist Geschäftsführer des Sozialwissenschaftlichen Archivs.

Keywords

Gemeinschaft Philosophie Sozialtheorie Soziologie

Editors and affiliations

  • Jochen Dreher
    • 1
  1. 1.KonstanzGermany

Bibliographic information