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Subjektivierung von Arbeit: Freiwillige Selbstausbeutung

Ein Erklärungsmodell für die Verausgabungsbereitschaft von Hochqualifizierten

  • Authors
  • Jeanette Moosbrugger

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-10
  2. Jeanette Moosbrugger
    Pages 11-15
  3. Jeanette Moosbrugger
    Pages 139-153
  4. Back Matter
    Pages 155-181

About this book

Introduction

Mit welcher inneren Logik haben wir es zu tun, wenn vor allem hochqualifiziert Beschäftigte einen völlig übersteigerten Arbeitseinsatz an den Tag legen und freiwillig und mit zunehmender Häufigkeit ihre physischen und psychischen Grenzen überschreiten? Dieses Buch lässt sich als Beitrag für eine Debatte verstehen, die sich in spezifischer Weise einer „Soziologie des Burnout“ verschreibt. Interessiert an den Belastungs- und Beanspruchungsfolgen flexibler Arbeit verknüpft die Autorin ihre eigene Selbstbetroffenheit mit wissenschaftlicher Analyse und konstruiert auf zwei unterschiedlichen Theorieebenen ein Erklärungsmodell für die „freiwillige Selbstausbeutung“. Zunächst wird auf der Subjektebene und mit Hilfe moderner arbeitssoziologischer Kategorien Begriffsarbeit geleistet. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich die Verausgabungsbereitschaft von Erwerbstätigen aber als Resultat von handelndem Zusammenwirken: Das Anpassungsverhalten in Akteurkonstellationen führt zu unintendierten Struktureffekten und zu sozialen Zwangsmustern: spieltheoretisch rekonstruierbar als „Prisoner´s Dilemma“ einer kollegialen Arbeitsbeziehung. Die zweite Auflage wurde um den Aspekt der Soziologisierung der Burnout-Problematik erweitert.

Keywords

Anerkennung Beanspruchung Burnout Soziologie flexible Arbeit

Bibliographic information