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Gott Ist Burger Zu Bern

Eine spätmittelalterliche Stadtgesellschaft zwischen Herrschaftsbildung und sozialem Ausgleich

  • Authors
  • Roland Gerber

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-12
  2. Roland Gerber
    Pages 13-67
  3. Roland Gerber
    Pages 68-117
  4. Roland Gerber
    Pages 118-184
  5. Roland Gerber
    Pages 185-238
  6. Roland Gerber
    Pages 239-316
  7. Roland Gerber
    Pages 317-376
  8. Roland Gerber
    Pages 377-466
  9. Roland Gerber
    Pages 467-475
  10. Back Matter
    Pages 477-597

About this book

Introduction

Im vorliegenden Werk werden die von dem Chronisten Konrad Justinger um 1420 in seiner Stadtchronik geäußerten euphorischen Angaben über den Aufstieg Berns zum größten mittelalterlichen Stadtstaat nördlich der Alpen nach dem Zusammenbruch der habsburgischen Landesherrschaft im schweizerischen Aargau 1415 kritisch hinterfragt. Im Zentrum der Untersuchung stehen die gesellschaftlichen Verhältnisse der Berner Einwohnerschaft am Ende des Mittelalters. Diese werden anhand der sechs ausgewählten Indikatoren Demographie, Rechtsverhältnisse, Sozialtopografie, Vermögensstruktur und Ratsherrschaft, Wirtschaftstätigkeit sowie Heerschaftsbildung auf dem Land in ihrer langfristigen Entwicklung beschrieben. Dabei wird die Bewohnerschaft des städtischen Umlandes bewusst in die Analyse mit einbezogen. Ziel dieser über die Stadtmauern hinaus blickenden Vorgehensweise ist es, die gegenseitigen Wechselwirkungen zwischen äußerer Herrschaftsbildung und innerer Sozialstruktur der Stadtgemeinde aufzuzeigen, um auf diese Weise die Ursachen der »bernischen Sonderentwicklung« im Spätmittelalter zu erklären.

Keywords

Analyse Bilder Gesellschaft Gott Mittelalter Schweiz Spätmittelalter Staat Stadtgemeinde Stadtgesellschaft Struktur Verhältnis Werk Wirkung Wirtschaft

Bibliographic information