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Lebenslagen von betreuten Menschen

Eine rechtssoziologische Untersuchung

  • Authors
  • Margrit During

Part of the Forschung Soziologie book series (FS, volume 145)

Table of contents

About this book

Introduction

Gesetzliche Vertretung und Selbstbestimmung - schließt sich das nicht gegenseitig aus? Aus der Perspektive Betroffener bringt das Buch neue Einblicke und Bewertungen.
Das Betreuungsgesetz von 1992 wollte die Selbstbestimmungsrechte von geistig, seelisch, körperlich behinderten und psychisch kranken Menschen stärken. Über die Lebenswirklichkeit der Betroffenen ist jedoch wenig bekannt. Wie kommt es überhaupt zur Betreuung und wie erleben Betroffene das gerichtliche Verfahren? Was verändert sich durch die Betreuung und welche Selbstbestimmungsräume bleiben? Im Mittelpunkt dieser empirischen Untersuchung stehen narrative Interviews mit Betroffenen. Bisher entmündigte Menschen erzählen von sich, aus ihrer Biographie und von ihrem Alltag. Mit Methoden der qualitativen Sozialforschung werden die Interviews analysiert. Das Bild wird durch weitere empirische Daten vervollständigt. Trotz aller Unterschiedlichkeit der Lebenslagen wird eines ganz deutlich: niemand wird als Betreuer geboren.

Keywords

Alter Ausgrenzung Behinderung Design Familie Handlungsschema Institution Kinder Krankheit Kredit Medizin Partnerschaft Selbstbestimmung Struktur soziale Dienste

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-97556-0
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2001
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-8100-3333-8
  • Online ISBN 978-3-322-97556-0
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