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Ernährung und Gesellschaft

Forschungsstand und Problembereiche

  • Authors
  • Otto Bayer
  • Thomas Kutsch
  • H. Peter Ohly

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-13
  2. Otto Bayer, Thomas Kutsch, H. Peter Ohly
    Pages 15-17
  3. Otto Bayer, Thomas Kutsch, H. Peter Ohly
    Pages 19-49
  4. Otto Bayer, Thomas Kutsch, H. Peter Ohly
    Pages 51-89
  5. Otto Bayer, Thomas Kutsch, H. Peter Ohly
    Pages 91-147
  6. Otto Bayer, Thomas Kutsch, H. Peter Ohly
    Pages 149-161
  7. Otto Bayer, Thomas Kutsch, H. Peter Ohly
    Pages 163-207
  8. Otto Bayer, Thomas Kutsch, H. Peter Ohly
    Pages 209-311
  9. Back Matter
    Pages 313-316

About this book

Introduction

"Wer Essen auf den Aspekt der Ernährung reduziert, hält nicht lange durch ... ", dieser Satz in dem Beitrag "Warum schmeckt ungesundes Essen so gut, Herr Professor Pudel?" (Apotheken-Umschau vom 15.12.1997)' macht klar, daß so alltägliche Dinge wie das Essen nicht nur unter ernährungsphysiologischer Per­ spektive gesehen werden dürfen, sondern daß ebenso psychologische, soziolo­ gische, pädagogische und weitere sozialwissenschaftliche Aspekte bei Fragen der Gesundheit der Bevölkerung eine wichtige Rolle spielen. Auch Veröffentlichungen wie "Ernährung in der Armut. Gesundheitliche, soziale und kulturelle Folgen in der Bundesrepublik Deutschland" von Eva Barlösius u.a. (1995)2, können nicht darüber hinwegtäuschen, daß -trotz der zentralen Wichtigkeit der Ernährung im menschlichen Leben - Soziologen ihr 3 bisher wenig Aufmerksamkeit gewidmet haben • In Deutschland gibt es weder einen Lehrstuhl für Ernährungssoziologie, noch konnte sich bislang eine ent­ sprechende Arbeitsgruppe bei der Deutschen Gesellschaft für Soziologie eta­ blieren. Dies kann viele Gründe haben: - Obwohl Nahrungsaufnahme elementar wichtig ist, ist sie doch so in die Selbstverständlichkeit der Alltagswelt eingebunden, daß eine nähere Be­ trachtung nicht als interessant erscheinen mag. - Nahrungszubereitung ist seit altersher die Domäne von Frauen. In einer männlich geprägten Wissenschaft findet deshalb dieser Bereich kaum Beach­ tung. - Im Vergleich zu den physiologischen Aspekten der Ernährung erscheinen die sozialwissenschaftlichen Aspekte eher als marginal. - Vielen mag dieser Ausschnittsbereich als ziemlich speziell gelten -etwa im Vergleich mit einer Forderung nach einer Sektion Konsumsoziologie. 1 S.46-47. 2 Edition Sigma, Berlin.

Keywords

Bestandsaufnahme Bevölkerung Ernährung Ernährungssoziologie Gesellschaft Gesundheit Gleichheit Institution Konsum Kultur Senioren Sozialwissenschaft Soziologie Struktur Umwelt

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-97420-4
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 1999
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-322-97421-1
  • Online ISBN 978-3-322-97420-4
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