Vergleichende Politikwissenschaft

Ein einführendes Studienhandbuch

  • Dirk Berg-Schlosser
  • Ferdinand Müller-Rommel

Part of the Uni-Taschenbücher book series (2809, volume 1391)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-7
  2. Vorbemerkungen zur 1. Auflage

    1. Dirk Berg-Schlosser, Ferdinand Miller Rommel
      Pages 9-10
  3. Einführung

    1. Dirk Berg-Schlosser, Ferdinand Müller-Rommel
      Pages 11-24
  4. Theoretische und methodische Ansätze

    1. Front Matter
      Pages 25-25
    2. Frank H. Aarebrot, Pal H. Bakka
      Pages 49-66
    3. Dirk Berg-Schlosser
      Pages 67-87
  5. Zentrale Bereiche

    1. Front Matter
      Pages 119-119
    2. Walter Müller
      Pages 121-139
    3. Ronald Inglehart
      Pages 141-158
    4. Karlheinz Reif
      Pages 175-190
    5. Suzanne S. Schüttemeyer
      Pages 191-206
    6. Manfred G. Schmidt
      Pages 207-221
    7. Ekkart Zimmermann
      Pages 267-286
  6. Schlußteil

    1. Front Matter
      Pages 287-287

About this book

Introduction

Entwicklung und Stellenwert der Vergleichenden Politikwissenschaft Die Vergleichende Politikwissenschaft ist häufig als "Königsweg" des Faches insgesamt bezeichnet worden (z. B. Massing 1969: 286). Zum einen, weil sie auf eine altehrwürdige Tradition, die zumindest bis zu Autoren wie Thukydides und Aristoteles reicht, zurückblicken kann und sich komparative Aussagen in Werken nahezu aller klassischen Autoren des Faches finden. Zum andem, weil die ihr innewohnende methodische Perspektive in die Lage versetzt, die jeweils eigenen politischen Verhältnisse kritisch am Beispiel anderer zu überprüfen und potentiell zu universal gültigen Aussagen zu gelangen. Auf diese Weise kann sie auch zur Überwindung der jeweiligen Subjektivität und Ethnozentriertheit beitragen (Dogan und Pelassy 1984: 5ff. ). Der Vergleich wird oft auch als "Quasi-Experiment" herangezogen, das Erkenntnisfortschritte unter ähnlich kontrollierbaren Bedingungen wie in den Naturwissenschaften ermöglichen soll. Im folgenden soll auf einige Etappen dieses Weges, aber auch auf weiter bestehende Pro­ bleme und Grenzen des Ansatzes kurz eingegangen werden. Der ak­ tuelle Stand und konkrete Perspektiven in zentralen Bereichen der Vergleichenden Politikwissenschaft werden dann in den Einzelbeiträ­ gen dieses Bandes verdeutlicht. Eine gewisse Konfusion besteht bereits in den jeweils verwendeten Begriffen. Der im angelsächsischen Raum lange Zeit vorherrschende Terminus "comparative govemment" wird im Deutschen meist als "vergleichende Regierungslehre" übersetzt (vgl. z. B. Stammen 1976). Er steht aber auch in enger Beziehung zur älteren deutschen "Staats­ lehre" und ,,Polizeywissenschaft" (Maier 1966).

Keywords

Beziehung Politikwissenschaft Raum Subjektivität Vergleich Vergleichende Politikwissenschaft Vergleichende Regierungslehre Wohnen

Editors and affiliations

  • Dirk Berg-Schlosser
    • 1
  • Ferdinand Müller-Rommel
    • 2
  1. 1.Philipps-Universität MarburgMarburgDeutschland
  2. 2.Universität LüneburgLüneburgDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-97392-4
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden 1997
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-322-97393-1
  • Online ISBN 978-3-322-97392-4
  • About this book