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Sexualmoral und Zeitgeist im 19. und 20. Jahrhundert

  • Editors
  • Anja Bagel-Bohlan
  • Michael Salewski

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-6
  2. Michael Salewski
    Pages 7-16
  3. Georg Denzler
    Pages 17-27
  4. Michael Salewski
    Pages 43-69
  5. Marina Schuster
    Pages 71-81
  6. Christian de Nuys-Henkelmann
    Pages 107-145
  7. Heike Teckenbrock, Bernhard Vogt
    Pages 165-173
  8. Back Matter
    Pages 175-178

About this book

Introduction

Niemals, so kann man fast allen Beiträgen dieses Buches entnehmen, hat "der Staat" den Begriff der Sexualmoral anders als unter dem Gesichtspunkt von Zeugung und Geburt gesehen. Nirgendwo ist die Übereinstimmung zwischen Kirche und Staat enger, und immer wurden abweichende Meinungen, zumeist zum Problem der Abtreibung, sowohl von staatlicher wie kirchlicher Seite bekämpft - einmal mehr, einmal weniger.
Was Sexualität darf und was sie nicht darf, unterliegt in der "amtlichen" Beurteilung einer ganz erstaunlichen historischen Kontinuität. Eben deswegen ist daran zu zweifeln, ob wir "modernen" Menschen, die wir in einem demokratischen Gemeinwesen selbst für das Denken und Handeln der uns "Regierenden" verantwortlich
sind, soviel "aufgeklärter" sind als die Generationen vor uns.
Das Buch beschreibt die Entwicklung der Sexualmoral in den letzten beiden Jahrhunderten bis zum heutigen Stand, der nicht zuletzt deutlich wird in der Diskussion um den §218.

Keywords

Aufklärung Deutschland Emanzipation Generation Herrschaft Kirche Kultur Moderne Sexualität Stand Verfassung

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-97227-9
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 1990
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-8100-0869-5
  • Online ISBN 978-3-322-97227-9
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