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Frauenporträts und -protokolle aus der DDR

Zur Subjektivität der Dokumentarliteratur

  • Authors
  • Sabine Schmidt

Part of the Literaturwissenschaft / Kulturwissenschaft book series (LWKW)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-9
  2. Sabine Schmidt
    Pages 11-21
  3. Back Matter
    Pages 303-355

About this book

Introduction

Sabine Schmidt analysiert zunächst Frauenporträts, die in Zeitschriften der DDR zwischen 1971 und 1989 erschienen. Durch die Unterordnung individuellen Lebens unter gesellschaftlich erwünschte Verhaltensweisen wird in den Beiträgen eine von der Wirklichkeit getrennte Scheinwelt erzeugt. Die Autorinnen übernehmen die offiziell propagierten Frauenleitbilder, um sie anhand konkreter Biographien vorzuführen, und etablieren damit ein hierarchisches Verhältnis zwischen Reporterin und Porträtierter. Vor diesem Hintergrund erhalten die im Anschluss vorgestellten literarischen Protokollsammlungen besondere Bedeutung, denn sie ermöglichen aufgrund ihrer subjektiven Ausformung inhaltlich neue Sichtweisen der Situation von Frauen in der DDR. Anhand der wichtigsten interviewliterarischen Bücher (u. a. von Maxie Wander und Sarah Kirsch) untersucht Sabine Schmidt die ästhetischen Eigenheiten der Protokoll-Literatur.

Keywords

Beschäftigung Deutschland (DDR)/Literatur, Literaturgeschichte Dokumentarliteratur Frauenforschung Kulturwissenschaft Literaturwissenschaft Literaturwissenschaft/Kulturwissenschaft Mündliche Überlieferung

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-95383-4
  • Copyright Information Deutscher Universitäts-Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 1999
  • Publisher Name Deutscher Universitätsverlag, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-8244-4317-8
  • Online ISBN 978-3-322-95383-4
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