Advertisement

Hundert Fragen und Antworten zum Euro

  • Wichard Woyke

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages N2-18
  2. Was ist der Euro?

    1. Wichard Woyke
      Pages 19-19
  3. Wo liegt Euroland?

    1. Wichard Woyke
      Pages 20-20
  4. Die Themenfelder

    1. Wichard Woyke
      Pages 43-56
    2. Wichard Woyke
      Pages 57-64
    3. Wichard Woyke
      Pages 65-76
    4. Wichard Woyke
      Pages 77-120
    5. Wichard Woyke
      Pages 121-132
  5. Back Matter
    Pages 133-145

About this book

Introduction

Mit der Einführung des Euro als gesetzliches Zahlungsmittel zum 1. Januar 2002 unternehmen zwölf Staaten der Europäischen Union das bisher weitestgehende, aber auch risikoreichste Integrationsexpe­ riment. Nach mehreren gescheiterten bzw. begrenzten Versuchen, auch die Währungspolitik in den Integrationsprozess einzubeziehen - u. a. 1971 der Wemer-Plan zur stufenweisen Einführung der Wäh­ rungsunion, 1979 die Schaffung des Europäischen Währungssystems auf deutsch-französische Initiative - wurde mit dem Vertrag von Maastricht 1992 ein qualitativer Sprung unternommen. In einem Drei­ Stufen-Plan wurde die Europäische Währungsunion gebildet, wobei dem mit dem Beginn der zweiten Stufe im Jahr 1994 eingerichteten Europäischen Währungsinstitut vor allem die Aufgabe der Vorberei­ tung der dritten Stufe zukam. Diese Aufgabe beinhaltet hauptsächlich die Sicherstellung der Unabhängigkeit der an der Währungsunion beteiligten nationalen Zentralbanken. In der 1999 einsetzenden dritten Stufe wurde der "Quantensprung" mit der Einführung des Euro ge­ wagt. Nun wurden unwiderruflich die Wechselkurse der an der Wäh­ rungsunion beteiligten Mitgliedstaaten festgelegt. Die geldpolitische Kompetenz und Verantwortung wurde auf das Europäische System der Zentralbanken übertragen. In einer Übergangszeit von drei Jahren konnte die Umstellung von nationalen Währungen in Euro praktiziert werden. So lauten z. B. die Konto-Auszüge der Geldinstitute ebenso in Euro, wie auch der Handel seine Preisauszeichnungen weitgehend sowohl in Euro als auch in der nationalen Währung vornimmt. Auch an den Börsen der Mitgliedstaaten werden seit 1999 die Aktien in Euro gehandelt. Die neue Gemeinschaftswährung darf nicht nur mit ökonomischen Augen gesehen werden. Sie ist eminent politisch.

Keywords

Euro Europäische Union (EU) Europäische Währungsunion Europäische Zentralbank Globalisierung Integration Integrationsprozess Konvergenzkriterien Nation Wechselkurs Wechselkurse Währung Währungspolitik Währungsunion Zentralbank

Authors and affiliations

  • Wichard Woyke
    • 1
  1. 1.MünsterDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-94949-3
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden 2001
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-322-94950-9
  • Online ISBN 978-3-322-94949-3
  • Buy this book on publisher's site