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Datenreisende

Die Kultur der Computernetze

  • Authors
  • Thomas A. Wetzstein
  • Hermann Dahm
  • Linda Steinmetz
  • Anja Lentes
  • Stephan Schampaul
  • Roland Eckert

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-8
  2. Thomas A. Wetzstein, Hermann Dahm, Linda Steinmetz, Anja Lentes, Stephan Schampaul, Roland Eckert
    Pages 9-10
  3. Thomas A. Wetzstein, Hermann Dahm, Linda Steinmetz, Anja Lentes, Stephan Schampaul, Roland Eckert
    Pages 11-15
  4. Thomas A. Wetzstein, Hermann Dahm, Linda Steinmetz, Anja Lentes, Stephan Schampaul, Roland Eckert
    Pages 17-35
  5. Thomas A. Wetzstein, Hermann Dahm, Linda Steinmetz, Anja Lentes, Stephan Schampaul, Roland Eckert
    Pages 37-49
  6. Thomas A. Wetzstein, Hermann Dahm, Linda Steinmetz, Anja Lentes, Stephan Schampaul, Roland Eckert
    Pages 51-72
  7. Thomas A. Wetzstein, Hermann Dahm, Linda Steinmetz, Anja Lentes, Stephan Schampaul, Roland Eckert
    Pages 73-119
  8. Thomas A. Wetzstein, Hermann Dahm, Linda Steinmetz, Anja Lentes, Stephan Schampaul, Roland Eckert
    Pages 121-198
  9. Thomas A. Wetzstein, Hermann Dahm, Linda Steinmetz, Anja Lentes, Stephan Schampaul, Roland Eckert
    Pages 199-216
  10. Thomas A. Wetzstein, Hermann Dahm, Linda Steinmetz, Anja Lentes, Stephan Schampaul, Roland Eckert
    Pages 217-244
  11. Thomas A. Wetzstein, Hermann Dahm, Linda Steinmetz, Anja Lentes, Stephan Schampaul, Roland Eckert
    Pages 245-270
  12. Thomas A. Wetzstein, Hermann Dahm, Linda Steinmetz, Anja Lentes, Stephan Schampaul, Roland Eckert
    Pages 271-294
  13. Thomas A. Wetzstein, Hermann Dahm, Linda Steinmetz, Anja Lentes, Stephan Schampaul, Roland Eckert
    Pages 295-303
  14. Back Matter
    Pages 305-344

About this book

Introduction

Die Wege der Kommunikation sind die 'Nervenstränge' des gesellschaftlichen 'Körpers'. Fundamentale Wandlungen der Kommunikationstechnik waren darum schon immer von Änderungen in Struktur und Kultur der Gesellschaft begleitet. Während in schriftlosen Gesellschaften die Wissensbestände allen Angehörigen einer Alters-oder Geschlechtskategorie gemeinsam war, etablierten sich mit der Schrift hierarchische Traditionen eines sakralen, rechtlichen und herrschaftlichen Sonderwissens. In ihrem Zusammenhang setzten auch Reflexionen über 'Wahr­ heit' ein, die über den Ort und die Zeit hinweg Geltung beanspruchen und vielfach missionarische Aktivitäten stimulierten. Mit dem Buchdruck als erstem 'Massen­ kommunikationsmittel' wurden immer weitere Teile der Gesellschaft an die über­ lokale Kommunikation und Meinungsbildung angeschlossen. Gleichzeitig aber wurde es -zumindest in der Viel staaten-Gesellschaft Europas -immer schwieri­ ger, die Inhalte der Kommunikation hoheitlich zu regulieren: Häresie und Mei­ nungsvielfalt breiteten sich aus und erzeugten eine zunehmende Pluralisierung von Wissensthemen und Werthaltungen. Der überlokale Transport von Bild und Stimme (über Telefon, Funk und Fernsehen) bezog schließlich im 20. Jahrhundert auch Stimmungen, Gefühle und Lebensstile in einen Markt weltweit verbreiteter, wählbarer Muster ein (so daß Kulturkritiker bereits befürchteten, wir amüsierten uns zu Tode). Schon aber treten der Computer und seine Vernetzung gegenläufig als mathematisch-schriftliches Medium hinzu, das hohe Abstraktionsleistungen voraussetzt.

Keywords

Beziehung Computer Demokratie Erziehung Gleichheit Kultur Medien Moderne Netzwerke Tausch Ungleichheit abweichendes Verhalten

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-92506-0
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 1995
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-531-12796-5
  • Online ISBN 978-3-322-92506-0
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