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Migration und Traditionsbildung

  • Editors
  • Ursula Apitzsch

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-6
  2. Traditionsbildung im Zusammenhang gesellschaftlicher Migrations- und Umbruchsprozesse

  3. Zur Dialektik jüdischer Traditionsbildung nach dem Holocaust

  4. Traditionsbildung und Ethnizität im Europa der Gegenwart

  5. Transformationsprozesse von Traditionalität in der globalen Peripherie

  6. Back Matter
    Pages 311-316

About this book

Introduction

Der Blick auf Tradition ist in der in Bewegung geratenen Geschichte nach dem Ende des Kalten Krieges, der Neukonstitution Europas und der universalen Globalisierung weniger ein Blick auf Konserviertes oder Überkommenes, sondern ein plötzliches Innewerden der "Notwendigkeit des steten Tradierens der akkumulierten Kulturgüter" und damit auch auf die Möglichkeit für einen "neuartigen" Zugang neuer Kulturträger (im Sinne Karl Mannheims). Dies bedingen nicht nur der kontinuierliche Generationenwechsel und das Auf- und Absteigen neuer sozialer Gruppen, die den Prozeß des Tradierens zu allen Zeiten prägten, sondern vor allem die seit dem Zweiten Weltkrieg andauernden und sich verändernden Migrationsprozesse.

Keywords

Beziehung Einwanderung Einwanderungsgesellschaft Ethnizität Georg Simmel Gesellschaft Integration Kultur Lehrer Migration Moderne Nationalismus Simmel Soziologie Wohlfahrtsstaat

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-91622-8
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 1999
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-531-13378-2
  • Online ISBN 978-3-322-91622-8
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