100 unter 1 Milliarde

Gespräche mit Chinesen über Alltagsleben, Hoffnungen und Ängste

  • Liu Bingwen
  • Xiong Lei

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-12
  2. Wenshu Xue
    Pages 13-17
  3. Benren Liu
    Pages 18-23
  4. Maying Meng
    Pages 24-27
  5. Jiating Du
    Pages 28-33
  6. Jianzhong Zhang
    Pages 34-38
  7. Fengqi Wu
    Pages 39-42
  8. Jincheng Cao
    Pages 43-46
  9. Ronghua Li
    Pages 47-50
  10. Zhichang Wang
    Pages 51-54
  11. Chunsheng Zhuang
    Pages 55-59
  12. Fugen Wang
    Pages 60-62
  13. Yutang Shen
    Pages 63-67
  14. Honghong Qin
    Pages 68-71
  15. Xuewen He
    Pages 72-73
  16. Kexiong Chen
    Pages 74-78
  17. Kadt Khan
    Pages 79-82
  18. Weiqiang Hou
    Pages 83-87
  19. Qifa Zhou
    Pages 88-92
  20. Xiaomao Lai
    Pages 93-95

About this book

Introduction

Für mich bedeutet die Herausgabe dieses Buches die dankbarste Aufgabe meiner 34jährigen Tätigkeit als Journalist. Was die Unterschiedlichkeit der Interviewpartner betrifft, den Reichtum an Gedanken und Gefühlen, so gibt es, zumindest soweit meine Erinnerung reicht, keinen Bericht über das chi­ nesische Volk, weder von einem chinesischen noch von einem ausländi­ schen Autor, der diesem Buch gleichkäme. Das Buch enthält in Interviewform die Ansichten und Einsichten von 100 ganz normalen Chinesinnen und Chinesen. Es ist sicherlich nicht über­ trieben, wenn ich sage, daß diese hundert Leute jeden nur vorstellbaren Aspekt der chinesischen Gesellschaft repräsentieren. Sie kommen aus allen Lebensbereichen: ein Hundertjähriger und ein Grundschüler; ein alter Kämpe der Kommunistischen Partei Chinas und ein ehemaliger Kuomin­ tang-General, der in einem der größten Gefechte des Bürgerkriegs in Gefan­ genschaft geriet; der Bürgermeister einer im Aufstieg begriffenen mittleren Industriestadt und jemand, der die öffentlichen Bedürfnisanstalten sauber hält; ein Hochschulprofessor, eine Tänzerin und ein Eisverkäufer; ein neu zu Reichtum gekommener Unternehmer und ein Kebabverkäufer aus dem abgelegenen Xinjiang . . . Kurz, es sind Menschen, denen man jederzeit in jeder Groß- oder Kleinstadt, in jedem Dorf überall in China begegnen könnte. Auffallend ist dabei vor allem, wie freimütig geredet wird. So erzählen ein Friseur aus Guangdong im Süden, der jetzt in Beijing arbeitet, und ein privater Taxifahrer aus Shanghai ganz offen, daß sie in erster Linie ans Geldverdienen denken. Ein Imam vertraut uns an, wie es ihm gelingt, die Harmonie zwischen seinen beiden Ehefrauen aufrecht zu erhalten.

Keywords

Behinderte Demokratie Design Diktatur Geburtshilfe Gender Gespräch Gewerkschaft Glaube Kinder Lehrer Mädchen Nation Nationalität Tausch

Editors and affiliations

  • Liu Bingwen
    • 1
  • Xiong Lei
  1. 1.BeijingChina

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-91586-3
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 1989
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-322-91587-0
  • Online ISBN 978-3-322-91586-3
  • About this book