Denkweisen großer Mathematiker

Ein Weg zur Geschichte der Mathematik

  • Herbert Meschkowski

Part of the Geschichte der Mathematik book series (FAC)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-X
  2. Herbert Meschkowski
    Pages 1-16
  3. Herbert Meschkowski
    Pages 17-24
  4. Herbert Meschkowski
    Pages 25-36
  5. Herbert Meschkowski
    Pages 37-44
  6. Herbert Meschkowski
    Pages 45-54
  7. Herbert Meschkowski
    Pages 55-64
  8. Herbert Meschkowski
    Pages 65-76
  9. Herbert Meschkowski
    Pages 77-88
  10. Herbert Meschkowski
    Pages 89-102
  11. Herbert Meschkowski
    Pages 103-112
  12. Herbert Meschkowski
    Pages 113-122
  13. Herbert Meschkowski
    Pages 123-132
  14. Herbert Meschkowski
    Pages 133-148
  15. Herbert Meschkowski
    Pages 149-154
  16. Herbert Meschkowski
    Pages 155-168
  17. Herbert Meschkowski
    Pages 169-174
  18. Herbert Meschkowski
    Pages 175-184
  19. Herbert Meschkowski
    Pages 185-198
  20. Herbert Meschkowski
    Pages 199-210

About this book

Introduction

Lichtenberg, der geistreiche Spötter, hat über die Mathematiker einmal gesagt: Die Mathematik ist eine gar herrliche Wissenschaft, aber die Mathe­ matiker taugen oft den Henker nicht. Es ist fast mit der Mathematik wie mit der Theologie. So wie die der letztern Beflissenen, zumal wenn sie in )fmtern stehen, Anspruch auf einen besondern Kredit von Heilig­ keit und eine nähere Verwandtschaft mit Gott machen, obgleich sehr viele darunter wahre Taugenichtse sind, so verlangt sehr oft der soge­ nannte Mathematiker für einen tiefen Denker gehalten zu werden, ob es gleich darunter die größten Plunderköpfe gibt, die man nur finden kann, untauglich zu irgendeinem Geschäft, das Nachdenken erfordert, wenn es nicht unmittelbar durch jene leichte Verbindung von Zeichen geschehen kann, die mehr das Werk der Routine, als des Denkens sind. 1) In diesem Buch soll gezeigt werden, daß die Mathematiker nicht alle "Plunder­ köpfe" im Sinne Lichtenbergs sind. Gerade die Beschäftigung mit der Mathe­ matik hat zu allen Zeiten zu originellem Denken angeregt; ja, man ist auf diese Weise zu Erkenntnissen gekommen, die weit über die Mathematik hinaus von hoher Bedeutung sind. Wir erinnern an die Folgerungen, die die Pythagoreer aus der Existenz inkommensurabler Strecken gewonnen haben. Weiter ist die Begründung der formalen Logik zu erwähnen und die moderne Grundlagenforschung mit ihren erkenntnistheoretischen Aussagen. Auf der anderen Seite haben Forscher wie Archimedes oder John von Neumann es verstanden, die Einsichten einer formal interpretierten Mathematik für die Lösung schwieriger technischer Probleme zu nutzen.

Keywords

Geschichte Geschichte der Mathematik Mathematik

Authors and affiliations

  • Herbert Meschkowski
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-85073-7
  • Copyright Information Vieweg+Teubner Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 1990
  • Publisher Name Vieweg+Teubner Verlag
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-322-85074-4
  • Online ISBN 978-3-322-85073-7
  • Series Print ISSN 0949-1295
  • About this book