Geht es den Arbeitslosen zu gut?

Zur Soziologie von Deprivation und Protest

  • Authors
  • Rabea Krätschmer-Hahn

Part of the Sozialwissenschaft book series (SozWi)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XV
  2. Rabea Krätschmer-Hahn
    Pages 1-4
  3. Rabea Krätschmer-Hahn
    Pages 5-21
  4. Rabea Krätschmer-Hahn
    Pages 33-54
  5. Rabea Krätschmer-Hahn
    Pages 55-98
  6. Rabea Krätschmer-Hahn
    Pages 99-138
  7. Rabea Krätschmer-Hahn
    Pages 139-147
  8. Back Matter
    Pages 149-187

About this book

Introduction

Arbeitslosigkeit ist ein in der bundesrepublikanischen Gesellschaft ständig präsentes Thema. Es ist viel über Arbeitslosigkeit zu lesen und zu hören, aber nicht von den Betroffenen selbst. Was sind die Gründe und Voraussetzungen dafür, dass sie nicht in der Öffentlichkeit zu ihrer sozialen Lage Stellung nehmen?

Rabea Krätschmer-Hahn gibt einen Überblick über die sozialwissenschaftlichen Erklärungsstrategien für den ausbleibenden Protest und stellt sie in einen theoretischen Kontext. Anhand empirischen Materials, das auf einer von der Autorin durchgeführten Befragung Arbeitsloser hinsichtlich ihres Protestverhaltens beruht, werden die verschiedenen Ansätze überprüft. Ein Konglomerat von Gründen scheint verantwortlich zu sein - aber es ergeben sich folgende primäre Gründe für den fehlenden Protest Arbeitsloser:

" Viele Arbeitslose sind nur kurze Zeit arbeitslos.
" Die Betroffenen geben an, dass Protest nichts nutze.
" Es fehlen Zeit, Geld und Gelegenheit.
" Fraternale Deprivation begünstigt Protest, egoistische Deprivation dagegen nicht.

Keywords

Arbeitslose Arbeitslosigkeit Arbeitssoziologie Benachteiligung Erwerbslosenprotest Hartz-Reformen Protest

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-81365-7
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2004
  • Publisher Name Deutscher Universitätsverlag, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-8244-4606-3
  • Online ISBN 978-3-322-81365-7
  • About this book