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Modelle sozialer Evolution

  • Andreas Diekmann
  • Ben Jann

Part of the Sozialwissenschaft book series (SozWi)

About this book

Introduction

Der Begriff der Evolution ist nicht nur den Naturwissenschaften, sondern auch den Sozial- und Geisteswissenschaften vertraut. Die Konzepte der Variation und der Selektion spielen hier eine Schlüsselrolle. An die Stelle der biologischen Vererbung tritt die Imitation erfolgreicher Vorbilder: Soziale Normen und Institutionen beispielsweise, die erfolgreich zur Lösung von Konflikten beigetragen haben, werden mit höherer Wahrscheinlichkeit kopiert als relativ erfolglose Vorbilder. Treten im Zuge dieses Prozesses Kopierfehler auf oder werden rational geplante Veränderungen vorgenommen, können neue Formen entstehen, die möglicherweise erfolgreicher sind als das Original. Diese Ideen können durch mathematische Formalisierung präzisiert und zugespitzt werden.

Die vorliegende Aufsatzsammlung vermittelt ein Bild davon. Die Autoren setzen sich mit spieltheoretischen Modellen, Simulationsmodellen und anderen Methoden der Formalisierung auseinander und beziehen diese auf so unterschiedliche Themenbereiche wie die Entwicklung von Kooperation und Vertrauen, die Evolution von Fairnessnormen, auf wissenschaftlichen Wettbewerb, Gruppenprozesse und die Arbeitsteilung in der Familie.

Keywords

Arbeitsteilung Evolution, soziale Evolutionstheorie Simulation Soziologie Soziologie, mathematische Spieltheorie Vertrauen

Editors and affiliations

  • Andreas Diekmann
    • 1
  • Ben Jann
    • 2
  1. 1.ETH ZürichZürichSwitzerland
  2. 2.ETH ZürichZürichSwitzerland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-81355-8
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2004
  • Publisher Name Deutscher Universitätsverlag, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-8244-4592-9
  • Online ISBN 978-3-322-81355-8
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