Niklas Luhmann — beobachtet

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  • Peter Fuchs

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Introduction

Systemtheorie, insbesondere diejenige Spielart, die Niklas Luhmann entwickelt hat, ist sehr abstrakt, labyrinthisch verfasst und so geartet, dass Leser/innen u. a. eine umfassende (leider nicht nur soziologische) Vorbildung haben müssen, um sie zu verstehen.Der Autor versucht, in diese 'widerborstige' Theorie einzuführen, ohne ihr Niveau fahrlässig zu unterschreiten. Dabei wird ein Trick benutzt: Die Theorie wird in einer Simulation von Kommunikation (von der sie ja handelt) entfaltet. Der Text realisiert, wovon er spricht, er ist sein eigenes Beispiel und darin tautologisch. Und weil er sich an Kommunikationen entwickelt, an denen sehr verschiedene Personen beteiligt sind, unterläuft er die Gefahr des Dogmatismus und verwirklicht - versuchsweise - ein Stück Wissenschaftsliteratur, das mit dem belehrenden Einführungscharakter ein spielerisches Moment verbindet, was wohl heißt: Offenheit für mögliche Anschlüsse.

Keywords

Beobachtung Gesellschaft Konstruktivismus Niklas Luhmann Soziologische Theorie Systemtheorie Umwelt Vorbild

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-80838-7
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2004
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-531-32352-7
  • Online ISBN 978-3-322-80838-7
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