Die gesellschaftliche Verankerung politischer Parteien

Formale und informelle Dimensionen im internationalen Vergleich

  • Editors
  • Joachim Betz
  • Gero Erdmann
  • Patrick Köllner

About this book

Introduction

Parteien in Entwicklungs- und Transformationsländern zeichnen sich ähnlich wie im Westen durch abnehmende gesellschaftlich Verankerung, abnehmende programmatische Orientierung und Parteiidentifikation der Wähler sowie Mitgliederzahl aus. In Entwicklungsländern sind sie auch schwächer formal organisiert, wobei dieses Defizit teilweise durch andere Formen der gesellschaftlichen Verankerung von Parteien kompensiert wird. Hierunter fallen Phänomene wie der Klientelismus, der Faktionalismus und Patronage, sowie der Appell an ethnische/religiöse Identitäten, die im Prozess der Modernisierung keineswegs zurückgetreten sind. Sie sind nicht pauschal als demokratieschädigend anzusehen, gefährden aber die demokratische Konsolidierung dann, wenn sie ihren verfassungsmäßigen Rahmen unterhöhlen.

Keywords

Klientelismus Modernisierung Partei Parteien Parteiensysteme Parteiidentifikation Parteimilieu Wählerschaft

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-80653-6
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2004
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-531-14438-2
  • Online ISBN 978-3-322-80653-6
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