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Wer pflegt, muss sich pflegen

Belastungen in der Altenpflege meistern

  • Erich Schützendorf

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XII
  2. Erich Schützendorf
    Pages 1-2
  3. Erich Schützendorf
    Pages 3-6
  4. Erich Schützendorf
    Pages 7-11
  5. Erich Schützendorf
    Pages 18-20
  6. Erich Schützendorf
    Pages 21-25
  7. Erich Schützendorf
    Pages 40-51
  8. Erich Schützendorf
    Pages 52-55
  9. Erich Schützendorf
    Pages 56-66
  10. Erich Schützendorf
    Pages 67-79
  11. Erich Schützendorf
    Pages 80-112
  12. Erich Schützendorf
    Pages 113-117
  13. Erich Schützendorf
    Pages 118-132
  14. Erich Schützendorf
    Pages 133-158
  15. Erich Schützendorf
    Pages 159-164
  16. Erich Schützendorf
    Pages 165-170
  17. Erich Schützendorf
    Pages 171-173
  18. Back Matter
    Pages 175-180

About this book

Introduction

Herr Schmitz steht am Frühstückstisch und hält sich die Hand an den Kopf. Er scheint ratlos. Die Alltagsassistentin: „Können Sie heute ihr Brot selber belegen?" Herr Schmitz bleibt unverändert in seiner Haltung. Die Assistentin: "Da liegt das Brot. Da die Wurst." Herr Schmitz atmet tief ein, behält die Hand am Kopf. Die Assistentin: "Wenn Sie es nicht schaffen, dann rufen sie. Dann helfe ich ihnen." Sie geht. Er bleibt am Tisch stehen und hält sich den Kopf.

In diesem wie in den vielen anderen Beispielen aus dem Pflegealltag geht es dem Autoren nicht um die Frage, ob das Verhalten der Assistentin richtig oder falsch, unangemessen oder angebracht ist, sondern um die Frage, warum sie sich so verhält. Wie ist diese Situation, in der zwei Personen unterschiedliche Bedürfnisse haben, zu verstehen? Ungewohnt ist dabei die Deutung aus der Perspektive der Menschen, die bereit sind, mit den vielen psychisch und dementiell veränderten Menschen in der Altenpflege umzugehen. Der Autor benennt anschaulich und praxisnah die oft hilflosen und manchmal verzweifelten Rettungsversuche der Pflegenden, Begleiter und Betreuer im stationären und ambulanten Bereich. Mit viel Verständnis für die Mitarbeiter(innen) eröffnet er ihnen mit seinem Bild vom Festland und dem Meer der Ver-rücktheit neue Sichtweisen und Handlungsalternativen.

In der 2. Auflage werden einige der ungewöhnlichen Sichtweisen vertieft und explizit auf die Situation in der häuslichen Pflege und der Betreuung in Haus- und Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz bezogen.

Keywords

Altenpflege Betreuungsstrategien Burn out Demenz Escape Strategien Lust Pflege von Alten Pflegepersonen Sprache Trauer Vermeidung von Burn out

Authors and affiliations

  • Erich Schützendorf
    • 1
  1. 1.TönisvorstDeutschland

Bibliographic information