Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-11
  2. Die Kunst der Gerechtigkeit: Zur Orientierung

    1. Front Matter
      Pages 12-13
    2. Peter Weibel
      Pages 14-31
    3. Christian Eigner, Michaela Ritter
      Pages 34-69
  3. Über Gerechtigkeit

    1. Front Matter
      Pages 70-71
    2. Julian Nida-Rümelin
      Pages 78-83
    3. Matthias Varga von Kibéd, Insa Sparrer, Michaela Ritter
      Pages 84-91
  4. Gerechtigkeit, Tausch und kritische Ökonomie

    1. Front Matter
      Pages 92-93
    2. Martin Schürz, Christian Eigner, Michaela Ritter
      Pages 98-111
    3. Peter Nausner, Christian Eigner, Michaela Ritter
      Pages 114-126
    4. Boris Groys
      Pages 142-158
  5. Rahmenbedingungen für eine faire Weltwirtschaft

    1. Front Matter
      Pages 160-161
    2. Wolfgang Sachs, Christian Eigner, Michaela Ritter
      Pages 192-201
    3. Richard Weiskopf, Christian Eigner, Michaela Ritter
      Pages 204-210
  6. Kunst und Künstler

    1. Front Matter
      Pages 212-213
    2. Gerard Houghton
      Pages 214-217
    3. Pages 218-221

About this book

Introduction

Die Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum in Graz/Steiermark besetzt eine singuläre Position in der österreichischen Museumsla- schaft. Aus mehreren Gründen ist sie vielleicht ein museologisches Leitmodell der Zukunft. Die Neue Galerie ist nicht nur ein Supportsystem, das dafür sorgt, dass die Kunstwerke toter oder lebender KünstlerInnen nicht verschwinden, also die klassischen Aufgaben des Museums, das Sammeln und Ausst- len, wahrnimmt, sondern darüber hinaus ist die Neue Galerie auch ein Supportsystem für die Produktion von Kunstwerken. Die Neue Galerie übernimmt gezielt eine absolute Verpflichtung zur Zeitgenossenschaft. Sie weicht der Gegenwart nicht aus, auch wenn diese globale Dimen- onen angenommen hat. Sie weicht aber auch der Vergangenheit nicht aus, auch wenn diese dunkel ist und daher absichtlich verdrängt und 1 vergessen wird. Indem sie junge Künstler bei ihrer aktuellen Produktion unterstützt und stets für aktuelle Positionen – früher als andere Insti- tionen – Partei ergreift, unterstützt sie auch verstorbene Künstler und deren marginalisiertes, exiliertes oder zerstörtes Werk, ebenfalls früher 2 als andere Institutionen. Indem sie sich um die Zukunft der Kunst sorgt, sorgt sie sich auch um deren Vergangenheit. Denn „it is the future that is at issue here, and the archive as an irreducible experience of the future“, 3 wie Jacques Derrida in Archive Fever (1995) schreibt. Die Neue Galerie verfügt über eine Sammlung, die mehrere Jahrhunderte und alle Medien und Gattungen umfasst. Es wird nicht behauptet, die Neue Galerie verfüge über eine umfassende Sammlung, am allerwenigsten von Meist- werken der Moderne.

Keywords

Fair Trade Gerechter Handel Kunst Politik Soziologie Ökonomie

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-211-73222-9
  • Copyright Information Springer Wien New York 2008
  • Publisher Name Springer, Vienna
  • Print ISBN 978-3-211-73221-2
  • Online ISBN 978-3-211-73222-9
  • About this book