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Rede als Führungsinstrument

Wirtschaftsrhetorik für Manager — ein Leitfaden

  • Editors
  • Vazrik Bazil
  • Roland Wöller

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-6
  2. Einleitung

    1. Vazrik Bazil, Roland Wöller
      Pages 7-15
  3. Unternehmen

    1. Front Matter
      Pages 17-17
    2. Eberhard Posner
      Pages 19-32
    3. Stephan Habscheid, Edelgard Vacek
      Pages 33-49
    4. Vazrik Bazil, André Petras
      Pages 51-71
  4. Redner

    1. Front Matter
      Pages 73-73
    2. Vazrik Bazil
      Pages 75-90
    3. Stefan Wachtel
      Pages 91-102
    4. Werner Dieball
      Pages 103-122
  5. Rede

    1. Front Matter
      Pages 123-123
    2. Manfred Piwinger
      Pages 125-139
    3. Bernd F. Rex
      Pages 141-156
    4. Brigitte Biehl
      Pages 157-171
    5. Karolina Frenzel
      Pages 173-188
    6. Brigitte Biehl
      Pages 189-201
    7. Roland Wöller
      Pages 203-208
    8. Roland Wöller, Thomas Petersen
      Pages 209-228
  6. Back Matter
    Pages 229-238

About this book

Introduction

Laut einer Umfrage des Verbandes der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS) sehen 78 Prozent der befragten Unternehmen die Rede als ein wichtiges Instrument unternehmenspolitischer Arbeit (83 Prozent) sowie ein Instrument der Kommunikation (76 Prozent). Auch als Führungsinstrument und als Marketinginstrument (70 Prozent) messen Unternehmen der Rede große Bedeutung. Die Reden werden meistens vom Vorstandsvorsitzenden (49%) und von den übrigen Vorstandsmitgliedern gehalten (44%); der Anteil von Bereichs- und Abteilungsleitern beträgt dagegen nur 6% (Bazil 2002, S. 5). Somit sind Reden auch das am meisten vom Vorstand selbst eingesetzte PR-Instrument.
Die Rede als Führungsinstrument bekommt noch mehr Gewicht, wenn man bedenkt, dass die Reputation des CEO zu 50 Prozent für das Unternehmensimage verantwortlich ist (idw 2004). Ein gutes Firmenimage und ein hohes Ansehen des Vorstandsvorsitzenden verstärken sich gegenseitig, und umgekehrt schadet der schlechte Ruf eines CEO dem Ansehen des Unternehmens. Das gilt für Großunternehmen genauso wie für mittelständische und kleine. Ein Grund mehr, um das Instrument Rede für sich neu zu entdecken und es wirkungsvoller einzusetzen – in der internen und externen Kommunikation. Die rhetorische Sicht der Rede allein reicht nicht aus, um dieses Instrument voll zu nutzen. Der immanente Ansatz muss daher durch einen kontextualen Ansatz ergänzt werden. Das Buch, das Reden aus Sicht der Unternehmensidentität und der integrierten Kommunikation betrachtet, soll einen Beitrag dazu leisten.

Keywords

Firmenimage Führungsinstrument Führungskräfte Impression Management Kommunikation Metaphern PR Rhetorik Vortrag Wirtschaft

Bibliographic information