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Finanzrating

Gestaltungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Bonität

  • Editors
  • Ann-Kristin Achleitner
  • Oliver Everling
  • Karl A. Niggemann

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-VIII
  2. Grundsätzliche Überlegungen zum Finanzrating

    1. Front Matter
      Pages 1-1
    2. Oliver Everling
      Pages 3-14
    3. Günter Weinrich, Jürgen Jacobs
      Pages 15-53
    4. Bernd Graalmann
      Pages 55-79
    5. Rudolf Schüller
      Pages 81-94
    6. Adem Alparslan, Karl-Heinz Bächstädt, Arnd Geldermann
      Pages 95-121
  3. Ansätze des Finanzratings in der Praxis

  4. Rahmenbedingungen und Management des Finanzratings

    1. Front Matter
      Pages 165-165
    2. Andreas S. Huber, Diethard B. Simmert
      Pages 167-196
    3. Frank Sicking
      Pages 197-223
    4. Jan Lischek
      Pages 225-258
  5. Back Matter
    Pages 259-275

About this book

Introduction

Gibt man das Stichwort „Finanzrating“ in eine Suchmaschine wie Google ein, erhält man nur rund 500 Suchresultate. Dies steht 361.000 Fundstellen für das Wort „Kreditrating“ oder gar fast einer Milliarde Seiten gegenüber, auf denen sich das Wort „Rating“ findet. Selbst wenn die Suche auf deutschsprachige Seiten eingeengt wird, bieten sich dem Internetsurfer immer noch 16,2 Millionen Seiten zur Lektüre. (Alle Angaben gelten für August 2006.) Diese Ergebnisse stehen in einem diametralen Gegensatz zur Bedeutung des Finanzratings in der Bankpraxis. Das Finanzrating als die primär quantitative Seite des Ratings steht auch heute noch, nach Basel II und der Umsetzung der seit 20. Dezember 2002 gültigen Minde- anforderungen an das Kreditgeschäft bzw. an das Risikomanagement, im Mittelpunkt jeder Bonitätsbeurteilung einer Bank. Durch die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen sind die Banken dazu angehalten, im - ting eine möglichst ganzheitliche Betrachtung ihrer Kreditnehmer zu erreichen, also auch Risiken aufgrund qualitativer Faktoren zu identifizieren. Bankinterne Ratings waren früher oft nur ein methodisches Hilfsmittel, um quantitative Daten aus dem Jahresabschluss zu evaluieren. Zwar korrespondierten die Ergebnisse dieser Klassifizierungen auch mit Ausfa- raten, aber sie wurden nicht mit einer – jetzt nach Basel II geforderten – „PD“ (Probability of Default) gleichgesetzt. Daher richtete sich in der öffentlichen Diskussion der Blick stark auf neue qualitative Fragen, die in den Kriterienkatalog des Ratings aufgenommen wurden: F- gen nach der Produkt- und Marktposition, nach der Wertschöpfungskette, der Organisation und Strategie, dem Management und seiner Qualifikation usw.

Keywords

Basel II Bilanz Bilanzanalyse Darstellung Finanzanalyse Finanzierung Fremdfinanzierung Fremdkapital Fremdkapitalgeber Jahresabschluss Jahresabschlussanalyse Kapitalgeber Rating Risikomanagement Unternehmensfinanzierung

Bibliographic information