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Introduction

Der erste Teil des Buchs widmet sich einem Vergleich „geschriebener“, dh ausdrücklich im Verfassungsrecht verankerter Interpretationsregeln, für den – womit das Buch völliges Neuland betritt – alle Verfassungen der Welt untersucht wurden. Im zweiten Teil werden das Fehlen „geschriebener“ Interpretationsregeln der österreichischen Bundesverfassung reflektiert, die „ungeschriebenen“ Regeln ihrer Auslegung abgeleitet und in zentralen Anwendungsfeldern der verfassungsgerichtlichen Judikatur analysiert: Besondere Berücksichtigung erfahren die kanonischen Auslegungsmethoden, die berichtigende, Kompetenz- und Grundrechtsinterpretation sowie als „subsidiäre“ Interpretationsmethoden die rechtskonforme und rechtsvergleichende Auslegung. Abschließend wird die Bedeutung der Regeln der Verfassungsinterpretation in ihrem Verhältnis zueinander, aber auch zu anderen Verfassungselementen erörtert und versucht, daraus Ansätze für einen auch praktisch anwendbaren Theorierahmen der Verfassungsinterpretation zu entwickeln.

Authors and affiliations

  • Anna Gamper
    • 1
  1. 1.Institut für Öffentliches Recht, Staats- und VerwaltungslehreUniversität InnsbruckInnsbruckÖsterreich

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-7091-1136-9
  • Copyright Information Springer-Verlag GmbH Wien 2012
  • Publisher Name Springer, Vienna
  • eBook Packages Humanities, Social Science (German Language)
  • Print ISBN 978-3-7091-1135-2
  • Online ISBN 978-3-7091-1136-9
  • Series Print ISSN 0071-7657
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