Grundlagen einer Typologie umgeformter metallischer Oberflächen

Mittels Verfahrensanalyse

  • Otto Kienzle
  • Klaus Mietzner

Part of the Wissenschaftliche Normung book series (WISSNORM, volume 7)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-VIII
  2. Otto Kienzle, Klaus Mietzner
    Pages 1-40
  3. Otto Kienzle, Klaus Mietzner
    Pages 40-57
  4. Otto Kienzle, Klaus Mietzner
    Pages 58-59
  5. Otto Kienzle, Klaus Mietzner
    Pages 59-95
  6. Otto Kienzle, Klaus Mietzner
    Pages 95-117
  7. Otto Kienzle, Klaus Mietzner
    Pages 117-138
  8. Otto Kienzle, Klaus Mietzner
    Pages 138-155
  9. Otto Kienzle, Klaus Mietzner
    Pages 155-161
  10. Otto Kienzle, Klaus Mietzner
    Pages 162-168

About this book

Introduction

Der Fortschritt der Technik erfordert eine zunehmende Klarheit über ihre Elemente. Ein wesentliches Element vieler Maschinen- und Apparateteile ist ihre Oberfläche; ihr Zustand ist für viele Funktionen und für die Lebensdauer der Teile von großer Bedeutung. Eine metallische Oberfläche ist schwer zu beschreiben. Sie ist nach dem klassischen Werk von G. SCHMALTZ "ein dünnes körperliches Gebilde von bestimmter Form und bestimmten Eigenschaften". Diese Eigen­ ,;chaften sind physikalischer und chemischer Natur; mit der Form einer Oberfläche ist hier vor allem ihre Rauheit gemeint. Die Oberfläche eines Werkstücks ist ebenso wie seine gesamte Gestalt einmal von der Funktion her, zum andern von der Fertigung her zu betrachten. Um Anforderungen und Fertigungsmöglichkeiten mit­ einander vergleichen und um die Eigenschaften einer Istoberfläche ein­ deutig feststellen zu können, bedarf es zahlenmäßiger Angaben. Für die physikalisch-chemischen Eigenschaften sind feine Erfas­ sungsmethoden ausgearbeitet worden, aber sie sind bis jetzt kaum in die Praxis eingedrungen. Dagegen hat man in vielen Ländern für die zahlen­ mäßige Erfassung der Rauheit Methoden der Mikrogeometrie zum Be­ schreiben und Messen entwickelt, die bis zu einem gewissen Grad in die Fertigungsbetriebe eingeführt worden sind. Wenn sich in dieser stärkeren Betonung der Rauheitsmessung eine gewisse Einseitigkeit abzeichnet, so wird diese noch dadurch verschärft. daß sie weniger den Funktionen und mehr den Fertigungsergebniss(•n zugewandt ist; unter diesen hat man wiederum fast ausschließlich die abgespanten Oberflächen in Betracht gezogen.

Keywords

Fertigung Fortschritt Maschine Natur Physik Praxis Technik Verfahren

Authors and affiliations

  • Otto Kienzle
    • 1
  • Klaus Mietzner
    • 2
  1. 1.Technischen Hochschule HannoverStuttgartDeutschland
  2. 2.WoodburyUSA

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-662-11926-6
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1965
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-540-03432-2
  • Online ISBN 978-3-662-11926-6
  • Series Print ISSN 0084-0947
  • About this book