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Die Grundrechtecharta der Europäischen Union im Strafverfahren

Anwendbarkeit und Rechtsfolgen

  • Anna Wanitschek
Book

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XXI
  2. Anna Wanitschek
    Pages 1-6
  3. Anna Wanitschek
    Pages 7-56
  4. Anna Wanitschek
    Pages 203-206
  5. Back Matter
    Pages 207-223

About this book

Introduction

Wie kaum ein anderes Rechtsgebiet kann das Straf- bzw. Strafverfahrensrecht als eine Quelle von Gefahren für Grund- und Menschenrechte angesehen werden. Die Autorin geht der Frage nach, inwieweit die Chartagrundrechte bzw. deren Anwendung durch den Europäischen Gerichtshof im Bereich des Strafrechts einen adäquaten Grundrechtsschutz bieten oder Grundrechte mehr als Störfaktor der unionalen Rechtsdurchsetzung angesehen werden. Mit dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon wurde das Strafrecht supranationalisiert. Die sukzessive Ausweitung der Unionskompetenzen im Bereich des Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts war schließlich ein wesentliches Argument für die Ausarbeitung und die Zuerkennung der Rechtsverbindlichkeit der Grundrechtecharta der Europäischen Union.

Der Inhalt
  • Charakteristika der Chartagrundrechte 
  • Eröffnung des Anwendungsbereichs der Grundrechtecharta durch die Ausübung strafrechtlicher Unionskompetenzen
  • Gerichtlicher Schutz der Chartagrundrechte im Strafverfahren
Die Zielgruppen
  • Lehrende und Studierende der Rechtswissenschaft, insbesondere des Europarechts und des Strafrechts 
  • Richter, Rechtsanwälte
Die Autorin
Dr. Anna Wanitschek ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Europa- und Völkerrecht der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.

Keywords

Rechtssache Åkerberg Fransson Rechtssache Melloni Rechtssache Aranyosi und Căldăraru Rechtssache Spasic Grundsatz des gegenseitigen Vertrauens Ausstellungs- und Vollstreckungsstaat

Authors and affiliations

  • Anna Wanitschek
    • 1
  1. 1.InnsbruckAustria

Bibliographic information