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© 2017

Ketzer, Kreuzzüge, Inquisition

Die Vernichtung der Katharer

Book
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Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XXV
  2. Stephan Quensel
    Pages 31-86
  3. Stephan Quensel
    Pages 87-139
  4. Stephan Quensel
    Pages 169-203
  5. Back Matter
    Pages 241-260

About this book

Introduction

Der erste Band einer ‚Geschichte professioneller Kontrolle’ untersucht, wie es im Mittelalter, einer Zeit, in der er noch keinen Staat per se gab, gelang, die vom orthodoxen Glauben abweichenden Ketzer systematisch auszurotten, um damit ein Leitbild für alle künftigen Kontroll-Institutionen – von der frühneuzeitlichen Hexenverfolgung über die Geschichte der Psychiatrie bis hin zur gegenwärtigen Drogenpolitik – zu schaffen. Am Beispiel der Inquisition der Katharer im französischen Languedoc während des 12. und 13. Jahrhunderts wird deren machtpolitischer, religiös-mentaler und kultureller Hintergrund beschrieben. Dabei gewinnt der 200-jährige Kontakt mit einer fortgeschritteneren und toleranteren islamischen Kultur während der spanischen Reconquista und der Kreuzzüge ins Heilige Land eine besondere aktuelle Bedeutung.



Der Inhalt


• Orte und Zeiten. Ein Reisebericht

• Der polit-ökonomische Rahmen

• Die religiös kirchliche Dimension

• Der kulturelle ‚Überbau’

• Die Inquisition

• Fazit: Die Erfindung eines Kontrollapparates


Die Zielgruppen


Studierende, Lehrende und Forschende aus den Bereichen: 

• Soziologie

• Geschichte

• Politik

• Kultur

• Religion


Der Autor


Prof. Dr. Stephan Quensel ist Jurist und Kriminologe. Bis zu seiner Pensionierung 2002 war er Professor auf dem Lehrstuhl für Resozialisation und Rehabilitation im Studiengang Soziologie der Universität Bremen.

Keywords

Katharer Inquisition Ketzergeschichte Kreuzzüge Kontrolle

Authors and affiliations

  1. 1.GrönwohldGermany

About the authors

Prof. Dr. Stephan Quensel ist Jurist und Kriminologe. Bis zu seiner Pensionierung 2002 war er Professor auf dem Lehrstuhl für Resozialisation und Rehabilitation im Studiengang Soziologie der Universität Bremen.

Bibliographic information