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Selbstreproduzierende Maschinen

Konrad Zuses Montagestraße SRS 72 und ihr Kontext

  • Nora Eibisch

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-19
  2. Nora Eibisch
    Pages 35-57
  3. Nora Eibisch
    Pages 58-88
  4. Nora Eibisch
    Pages 90-105
  5. Nora Eibisch
    Pages 165-195
  6. Nora Eibisch
    Pages 197-215
  7. Back Matter
    Pages 217-271

About this book

Introduction

Nora Eibisch fokussiert die bisher unbekannte späte Werkphase des Computerpioniers Konrad Zuse und ordnet diese in ihren ideengeschichtlichen Kontext ein. Zuse erscheint dabei als ein Visionär technischer selbstreproduzierender Systeme, autarker Fabriken und künstlicher Intelligenz. Im Zentrum steht die Anfang der 1970er Jahre entwickelte Montagestraße SRS 72. In dem Projekt offenbart sich Zuses Überzeugung, automatisierte selbstreproduzierende Systeme realisieren zu können. Anhand der Auswertung von Archivalien wird beschrieben, wie Zuse den Bau der Anlage umsetzte und wie er sich ihre Weiterentwicklung vorstellte: Sie sollte zu miniaturisierten technischen Systemen führen, die sich analog zu biologischen Zellen verhalten und die Besiedlung des Weltraums vorbereiten. Diese Vision wird in Zuses Konzept eines digitalen Universums eingeordnet, mit dem er alle Erscheinungen der Wirklichkeit auf Prozesse der Informationsverarbeitung zurückführte.

Der Inhalt

  • Das Projekt „Montagestraße SRS 72“
  • Zuses Vision einer technischen Keimzelle
  • Zuses Kontakt zum Biologen Johann G. Helmcke
  • Philosophischer und ideologischer Hintergrund 

Die Zielgruppen

  • Dozierende und Studierende der Restaurierung, Technikgeschichte, Soziologie, Kulturwissenschaft
  • Praktiker im Bereich Restaurierung, Technikgeschichte

Die Autorin
Nora Eibisch ist Restauratorin. Sie lebt und arbeitet in Mountain View, Kalifornien.

Keywords

Konrad Zuse Selbstreproduktion Künstliches Leben Technikgeschichte Digitales Universum Helmcke

Authors and affiliations

  • Nora Eibisch
    • 1
  1. 1.MOUNTAIN VIEWUSA

Bibliographic information