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Ästhetische Praxis

  • Michael Kauppert
  • Heidrun Eberl

Part of the Kunst und Gesellschaft book series (KUGE)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-IX
  2. Zur Einleitung

    1. Front Matter
      Pages 1-1
    2. Michael Kauppert
      Pages 3-34
  3. Selbstentgrenzung der Künste?

    1. Front Matter
      Pages 35-35
    2. Judith Elisabeth Weiss
      Pages 55-81
    3. Vera Chiquet
      Pages 103-128
    4. Hilke Berger, Vanessa Weber
      Pages 129-145
    5. Denis Hänzi
      Pages 147-173
    6. Carsten Heinze
      Pages 175-197
    7. Dirk Hohnsträter
      Pages 235-246
    8. Nicolaj van der Meulen, Jörg Wiesel
      Pages 263-282
  4. Entkunstung der Kunst?

    1. Front Matter
      Pages 283-283
    2. Christoph Henning
      Pages 303-327
    3. Ildikó Szántó
      Pages 329-354
    4. Jennifer Eickelmann
      Pages 355-376
    5. Martin Minarik
      Pages 377-393
  5. Back Matter
    Pages 421-437

About this book

Introduction

Die bis in unsere Gegenwart hineinreichende Gewissheit, dass es sich bei ästhetischer Praxis um die Praxis von Künstlern und die Wahrnehmung von Kunst durch ein Publikum handeln müsse, ist brüchig geworden. Eine Reihe von Indizien legen den Schluss nahe, dass der Bereich ästhetischer Praktiken und das Kunstfeld in der Gesellschaft eine nur noch partiale Deckung aufweisen. Beispiele für ästhetische Praktiken finden sich in der Mode, der Werbung und dem Design ebenso wie in den neuen Medien sowie in der Musik- und Videospielindustrie. Aber auch Kosmetik-Ketten und Parfümerien, Schönheitschirurgen, Tätowierungsshops, Büros für Inneneinrichtung- und Landschaftsarchitektur, Blumenläden, Wellnessbetriebe annoncieren ihre Produkte und Dienstleistungen als ästhetisch. Angesichts des sowohl rasant steigenden Gebrauchs des Adjektivs ‚ästhetisch’ in der alltäglichen Lebenspraxis als auch des vermehrten wissenschaftlichen Bedürfnisses, das ‚Ästhetische’ an (bis dato) unverdächtigen Stellen in der Gesellschaft nachzuweisen, sind die Beiträge dieses Bandes entlang einer Leitfragestellung organisiert: Soll man das verstärkte Aufkommen ästhetischer Praktiken in der Gesellschaft in einer eher kulturwissenschaftlichen und -soziologischen Perspektive verstehen und also als eine „Selbstentgrenzung der Künste“? Oder zieht man dazu besser eine zwar nur äußerst selten gebrauchte, nichtsdestotrotz ebenso einprägsame wie aufschlussreiche Formel Adornos heran und begreift die Ästhetisierung der Gesellschaft als eine „Entkunstung der Kunst“?

Der Inhalt

• Selbstentgrenzung der Künste?
• Entkunstung der Kunst?

Die Zielgruppen

Kunst- und Kultursoziologen, Kunst- und Kulturwissenschaftler, Kunst- und Kulturinteressierte

Die Herausgeber

Dr. Michael Kauppert ist apl. Professor an der Universität Hildesheim. 
Heidrun Eberl ist an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover tätig.

Keywords

Kunstpraxis Kunstsoziologie Ästhetische Praxis Ästhetische Wahrnehmung Ästhetisierung des Alltags

Editors and affiliations

  • Michael Kauppert
    • 1
  • Heidrun Eberl
    • 2
  1. 1.MünsterWestfälische Wilhelms-UniversitätHannoverGermany
  2. 2.Hochschule für Musik, Theater und MedienHannoverGermany

Bibliographic information