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Zugang zu Medikamenten

Die Akteursqualität der EU am Beispiel der Access to Medicines -Verhandlungen

  • Julia Heydemann

About this book

Introduction

Im Zentrum der Studie steht die Untersuchung der EU als Akteur bei multilateralen Verhandlungen am Beispiel des Zugangs zu Medikamenten. Dabei operationalisiert die Autorin den Begriff „Akteursqualität“ umfassend und analysiert ihn erstmalig anhand eines Themas komplexer Interdependenz. Der über vier multilaterale Foren angelegte Vergleich der Access to Medicines-Verhandlungen kommt zu dem Ergebnis, dass die EU dann am erfolgreichsten agiert, wenn die Kommission die Verhandlungskompetenz inne hat, die EU-Mitgliedstaaten sich intern einig sind, verhandlungsrelevante Zwänge fehlen und die EU Vollmitglied im Verhandlungsforum ist.

Der Inhalt

  • Spezifikation und komparative Analyse der Akteursqualität der EU in internationalen Foren
  • Die Repräsentationsform der EU (Kommission, Ratspräsidentschaft, Mitgliedsstaaten) als Faktor für den Erfolg bei multilateralen Verhandlungen
  • Vergleich von Ergebnissen der Access-to-Medicines-Debatte in GATT, WTO, WHO und UN-Menschenrechtsrat

Die Zielgruppen

  • Dozierende und Studierende der Politikwissenschaft, Geschichte, Volkswirtschaft und Medizin
  • Praktiker aus den Bereichen Politik, Diplomatie und Nichtregierungsorganisationen

Die Autorin

Julia Heydemann hat Politikwissenschaften in Leipzig und Berlin studiert, einen Master vom Europakolleg in Brügge und in Chemnitz promoviert. Sie war Mitarbeiterin des Deutschen Bundestages (Brüssel), Referentin an der Deutschen Vertretung zu den Vereinten Nationen sowie Angestellte bei der Weltgesundheitsorganisation (Genf). 

Keywords

HIV/AIDS Patente und Patentschutz Multilaterale Verhandlungen Komplexe Interdependenz Geteilte Kompetenz Europäische Kommission/EU-Ratspräsidentschaft

Authors and affiliations

  • Julia Heydemann
    • 1
  1. 1.TU ChemnitzChemnitzGermany

Bibliographic information