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Die Bedeutung sozialen Kapitals für Migrationsprozesse

Darstellung am Beispiel des polnisch-deutschen Migrationsgeschehens

  • Gisela Will

About this book

Introduction

In dieser empirischen Studie untersucht Gisela Will anhand aufwendig erhobener Primärdaten die Bedeutung sozialen Kapitals für Migrationsentscheidungen am Beispiel des polnisch-deutschen Migrationsgeschehens. Hierbei wird nicht nur das gängige Vorgehen in der internationalen Migrationsforschung verfolgt, Ereignisdaten anhand retrospektiv erfasster Migrationsbiographien zu analysieren, sondern es werden zusätzlich prospektiv erhobene Paneldaten ausgewertet. Neben der allgemeinen Prüfung der statistischen Relevanz sozialer Netzwerke für diesen spezifischen Migrationskontext anhand quantitativer Individualdaten werden auch spezifischere Hypothesen aus der Sozialkapitaltheorie abgeleitet und getestet. Die Analysen liefern Hinweise darauf, dass die aufgefundenen Effekte tatsächlich auf Mechanismen sozialen Kapitals und nicht auf Alternativerklärungen zurückzuführen sind. 

Der Inhalt
• Beschreibung des polnisch-deutschen Migrationsgeschehens
• Integration der sozialen Eingebundenheit von Akteuren in vorhandene Migrationstheorien
• Forschungsstand zur Bedeutung sozialen Kapitals für Migrationsentscheidungen
• Empirische Evidenz anhand des polnisch-deutschen Migrationskontextes

Die Zielgruppen
• Dozierende und Studierende der Sozialwissenschaften
• Wissenschaftler im Bereich der Migrationssoziologie

Die Autorin
Gisela Will ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Migration am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e.V. an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. 

Keywords

Soziale Netzwerke Arbeitsmigration SEU-Theorie Ereignisdatenanalyse Binationale Samples Saisonarbeit

Authors and affiliations

  • Gisela Will
    • 1
  1. 1.BambergGermany

Bibliographic information