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© 2016

Warum Staaten zusammenbrechen

Eine vergleichende Untersuchung der Ursachen von Staatskollaps

Book

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-IX
  2. Daniel Lambach, Eva Johais, Markus Bayer
    Pages 1-9
  3. Daniel Lambach, Eva Johais, Markus Bayer
    Pages 11-30
  4. Daniel Lambach, Eva Johais, Markus Bayer
    Pages 31-51
  5. Daniel Lambach, Eva Johais, Markus Bayer
    Pages 53-78
  6. Daniel Lambach, Eva Johais, Markus Bayer
    Pages 79-105
  7. QCA
    Daniel Lambach, Eva Johais, Markus Bayer
    Pages 107-133
  8. Daniel Lambach, Eva Johais, Markus Bayer
    Pages 135-156
  9. Daniel Lambach, Eva Johais, Markus Bayer
    Pages 157-170
  10. Back Matter
    Pages 171-197

About this book

Introduction

Auf Basis einer Mehrmethoden-Untersuchung aller empirischen Fälle in der Periode von 1960 bis 2007 entwickeln die Autoren dieses Bandes ein Modell der Ursachen von Staatskollaps. In 43 Fallstudien von Kollapsfällen und Vergleichsfällen werden verbreitete quantitative Indikatoren für fragile Staatlichkeit durch die Erhebung qualitativer Faktoren ergänzt. Der Vergleich mittels QCA ermöglicht dadurch erstmals die Überprüfung vieler gängiger Hypothesen. Durch die Ergänzung der QCA-Analysen mit Prozessanalysen können neben der Entwicklung des Kausalmodells neue Risikofaktoren identifiziert, bekannte Konzepte neu formuliert und Wirkungszusammenhänge zwischen Faktoren aufgedeckt werden. Auf diese Weise trägt das Buch zu einem besseren Verständnis von Staatskollaps und seinen Ursachen bei und erschließt bislang unberücksichtigte konzeptionelle und methodische Ansätze für die Forschung.


Der Inhalt

  • Staatlichkeit und Staatskollaps.
  • Methodischer Stand der Ursachenforschung und Forschungsdesign.
  • Erklärungsfaktoren von Staatskollaps.
  • Operationalisierung: Konzeptbildung und Fallauswahl.
  • QCA.
  • Process-Tracing und das Kausalmodell von Staatskollaps.


Die Zielgruppen

Dozierende und Studierende der Politikwissenschaft


Die Autoren

Dr. Daniel Lambach ist Vertretungsprofessor für Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik an der Universität Duisburg-Essen.

Eva Johais und Markus Bayer sind Wissenschaftliche Mitarbeiter im DFG-Projekt „Warum kollabieren Staaten?“ am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik an der Universität Duisburg-Essen.

Keywords

Afghanistan Afrika Bosnien-Herzegowina Failed States Process-tracing QCA

Authors and affiliations

  1. 1.Institut für PolitikwissenschaftUniversität Duisburg-EssenDuisburgGermany
  2. 2.Universität BremenDuisburgGermany
  3. 3.Institut für PolitikwissenschaftUniversität Duisburg-EssenDuisburgGermany

About the authors

Dr. Daniel Lambach ist Vertretungsprofessor für Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik an der Universität Duisburg-Essen. 

Eva Johais und Markus Bayer sind Wissenschaftliche Mitarbeiter im DFG-Projekt „Warum kollabieren Staaten“ am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik an der Universität Duisburg-Essen.

Bibliographic information

Reviews

“... Hier präsentiert sich der vorliegende Band als ein Beispiel an guter Praxis und Rehabilität im methodischen Handwerk, an dem sich viele andere Studien orientieren können. Auch aus diesem Grund ist das vorliegende Buch besonders Studierenden und Wissenschaftlern zu empfehlen, die nach praktischen Anwendungsbeispielen suchen, wie sich Mehrmethodenansätze in der Politikwissenschaft implementieren und dem Leser gewinnbringend kommumzieren lassen.” (Julia Strasheim, in: PVS Politische Vierteljahresschrift, Jg. 58, Heft 4, 2017)


“... eine durchdachte, methodisch ehrgeizige und angesichts der Fallzahl im Rahmen des Möglichen auch eine sehr ertragreiche Studie vorgelegt, an der sich künftige Auseinandersetzungen mit der Thematik messen lassen werden müssen. Vor allem die Kombination aus qualitativen und quantitativen Verfahren ist besonders zu begrüßen, um die sich in der Politikwissenschaft bereits abzeichnenden Richtungs- und Schulenstreitigkeiten diesbezüglich nicht wieder neu entstehen zu lassen.” (in: Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft, Jg 10, 2016, S.405 f.)