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© 2016

Depression – Medien – Suizid

Zur empirischen Relevanz von Depressionen und Medien für die Suizidalität

Book

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-11
  2. Sebastian Scherr
    Pages 13-41
  3. Sebastian Scherr
    Pages 147-153
  4. Sebastian Scherr
    Pages 155-186
  5. Sebastian Scherr
    Pages 187-242
  6. Sebastian Scherr
    Pages 243-261
  7. Back Matter
    Pages 263-301

About this book

Introduction

Sebastian Scherr führt vor dem Hintergrund der zahlreichen Studien zum Werther-Effekt die theoretischen Überschneidungen der Modellvorstellung von Depression und Suizidalität in ein integratives handlungstheoretisches Modell im Medienkontext zusammen. Er überprüft dieses mithilfe empirischer Untersuchungen. Dabei spielen Depressionen, die individuelle Suizidalität sowie die Mediennutzung, Medienrezeption und Medienwahrnehmung eine zentrale Rolle. Die Studie zeigt: Suiziddarstellungen in den Medien haben nicht auf alle Rezipienten eine gleichförmige, schädliche Wirkung. Vielmehr ist ein komplexes Zusammenspiel aus spezifischer Medienzuwendung und individuellen Personenmerkmalen dafür verantwortlich, welchen Einfluss Medien auf die individuelle Suizidalität entfalten.

 

Der Inhalt

  • Zum Forschungsfeld „Medien und Suizide“
  • Begriffsdefinitionen und Modellvorstellungen von Suizidalität und Depression
  • Einflussgrößen und Erklärungsansätze in der bisherigen Forschung zu Medien und Suizidalität
  • Modellbildung: Depression, Medien und Suizidalität

Die Zielgruppen

  • Dozierende und Studierende aus den Bereichen Kommunikationswissenschaft, klinische Psychologie, Suizidologie
  • Klinische Psychologen, Psychotherapeuten, Psychiater

 

Der Autor

Sebastian Scherr ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Keywords

Medienbezogenes Diathese-Stress Modell Mediennutzung Medienrezeption Medienwahrnehmung Nachahmungssuizide Panel-Analysen Repräsentativbefragung (CATI) Werther-Effekt

Authors and affiliations

  1. 1.Ludwig-Maximilians-Universität MünchenMünchenGermany

About the authors

Sebastian Scherr ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Bibliographic information

Reviews

“... für den praktischen Umgang von Medienanbietern mit den Themenkomplexen psychischer Erkrankung und Selbstmord - ist die Studie daher ein spannender und aufschlussreicher Beitrag.” (in: merz - medien + erziehung - zeitschrift für medienpädagogik, Jg. 60, Heft 5, Oktober 2016)