Erfolgsabhängige Anreizsysteme in ein- und zweistufigen Hierarchien

Ein Beitrag zur Principal-Agent-Theorie

  • Frank Ruhl

Part of the Physica-Schriften zur Betriebswirtschaft book series (PHYSICA-SCHRIFT, volume 29)

About this book

Introduction

Bei Delegation von Entscheidungen besteht für die delegierende Instanz (Principal) die Gefahr, daß der Entscheidungsträger (Agent) nicht in ihrem Sinne handelt. Empfindet der Entscheidungsträger Arbeitsleid, so besteht insbesondere die Gefahr, daß er einen zu geringen Arbeitseinsatz leistet. Es wird für unterschiedliche Problemsituationen untersucht, wie aus Sicht einer Instanz optimale erfolgsabhängige Prämienfunktionen bestimmt werden können, welche Gestalt sie aufweisen und zu welchen Konsequenzen sie führen. Der entwickelte Ansatz wird sodann auf den komplexen Fall mit mehreren Entscheidungsträgern, die als Team bestimmte Aufgaben für die Instanz erfüllen, erweitert. Das besondere Problem besteht jetzt darin, daß der Erfolgsbeitrag eines einzelnen Entscheidungsträgers nicht nur von seinem eigenen Arbeitseinsatz abhängt, sondern auch von den Aktivitätsniveaus der anderen Entscheidungsträger. Die optimale Prämienfunktionen für die einzelnen Entscheidungsträger können dann auch nicht mehr isoliert voneinander bestimmt werden. Schließlich werden Prämienfunktionen für den in der Literatur wenig behandelten Fall einer mehrstufigen Hierarchie analysiert.

Keywords

Anreizsysteme Delegation Hierarchie Kooperation

Authors and affiliations

  • Frank Ruhl
    • 1
  1. 1.Metallgesellschaft AGFrankfurt/MainDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-642-99755-6
  • Copyright Information Physica-Verlag Heidelberg 1990
  • Publisher Name Physica-Verlag HD
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-7908-0490-4
  • Online ISBN 978-3-642-99755-6
  • About this book