Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XVII
  2. Kinga Howorka
    Pages 1-8
  3. Kinga Howorka
    Pages 9-14
  4. Kinga Howorka
    Pages 15-38
  5. Kinga Howorka
    Pages 39-71
  6. Kinga Howorka
    Pages 72-92
  7. Kinga Howorka
    Pages 93-103
  8. Kinga Howorka
    Pages 104-105
  9. Kinga Howorka
    Pages 106-119
  10. Kinga Howorka
    Pages 120-123
  11. Kinga Howorka
    Pages 124-132
  12. Kinga Howorka
    Pages 133-134
  13. Kinga Howorka
    Pages 135-138
  14. Kinga Howorka
    Pages 139-142
  15. Kinga Howorka
    Pages 143-147
  16. Kinga Howorka
    Pages 157-161
  17. Kinga Howorka
    Pages 164-166
  18. Kinga Howorka
    Pages 167-172

About this book

Introduction

In den letzten zehn lahren ist die klinische Diabetologie in Bewe­ gung geraten; diese Neuorientierung ist besonders deutlich gewor­ den in der Betreuung des Patienten mit Typ I Diabetes mellitus. Die Griinde fur das Umdenken in der Diabetologie sind mannigfach und haben sich in ihrem zeitlichen Zusammentreffen wechselseitig in ihren Wirkungen verstarkt: die endgultige Absicherung des Kau­ salzusammenhanges zwischen Hyperglykamie und dem Auftreten der mikroangiopathischen Spatkomplikationen des Diabetes - von einigen, den fUhrenden Diabetologen von jeher als biologisch­ logisch postuliert und vehement vertreten -lieS nun auch allgemein die (Nahezu-)Normoglykamie zum anerkannten praventiven Thera­ pieziel werden. Die Entdeckung des glykosilierten Hamoglobins als eines Langzeit-Parameters fUr die Qualitat der Glukose-Stoffwech­ seleinstellung ermoglichte erstmals eine valide Kontrolle dariiber, inwieweit gesetzte Therapieziele uberhaupt erreicht wurden. Eigent­ lich erst dadurch wurde eine rationale Therapie, gegriindet auf syste­ matischer Intervention und iiberpriifbarem Interventionseffekt, zur Stoffwechselnormalisierung moglich. Aufgrund dieser faktischen AufkHirung gelang es plOtzlich rasch, bisherige Therapie-Ziele und -Methoden zu versachlichen, zu entmystifizieren: der Typ I Diabetes wurde (wieder) als direkte Foige des (fast) vollstandigen Mangels ei­ nes endokrinen Hormons, des Insulins, erkannt, und eine Insulin­ Substitution als die entscheidende Grundlage in den Vordergrund der Behandlung gestellt. Als Substitutionstherapie war die Insulin­ behandlung an der physiologischen Insulinsekretion auszurichten; damit ergab sich zwangslaufig die Wiederentdeckung der Bedeutung des Normalinsulins, das in den letzten 50 lahren gegeniiber den so­ genannten Verzogerungsinsulinen fast vollstandig in den Hinter­ grund getreten war.

Keywords

Blutzucker-Selbstkontrolle Diabetologie Insulinpumpe Insulinsubstitution Patientenschulung Typ I Diabetes mellitus

Authors and affiliations

  • Kinga Howorka
    • 1
  1. 1.Abt. f. klinische Endokrinologie und DiabetologieI. Med. Univ.-Klinik WienWienDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-642-97866-1
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-540-17357-1
  • Online ISBN 978-3-642-97866-1
  • Series Print ISSN 0172-777X
  • About this book