Metallspritzen

  • Karl Krekeler
  • Karl Steinemer

Part of the Werkstattbücher book series (WERKSTATTBÜCHER, volume 93)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages N2-2
  2. Karl Krekeler, Karl Steinemer
    Pages 3-5
  3. Karl Krekeler, Karl Steinemer
    Pages 5-7
  4. Karl Krekeler, Karl Steinemer
    Pages 7-11
  5. Karl Krekeler, Karl Steinemer
    Pages 11-24
  6. Karl Krekeler, Karl Steinemer
    Pages 24-32
  7. Karl Krekeler, Karl Steinemer
    Pages 32-39
  8. Karl Krekeler, Karl Steinemer
    Pages 39-46
  9. Karl Krekeler, Karl Steinemer
    Pages 46-48
  10. Karl Krekeler, Karl Steinemer
    Pages 48-50
  11. Back Matter
    Pages 51-53

About this book

Introduction

1. Begriffsbestimmung. Das Wort "Metallspritzen" wird in der Technik o- mals für drei verschiedene Arbeitsverfahren gebraucht, und zwar: a) für das Spritzgießen (Druckguß), b) für das Spritzpressen (Fließpressen oder Kaltspritzen), c) für das hier zu behandelnde Metallspritzverfahren. Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen, ist es notwendig, diese drei Verfahren kurz zu kennzeichnen und nach den jetzt festgelegten Bezeichnungen zu benennen. a) Spritzgießen. Hierbei wird der flüssige Werkstoff unter Druck durch eine Düse in eine Form gepreßt. Es entsteht so der bekannte Spritzguß, heute allgemein als Druckgußl bezeichnet. b) Spritzpressen. Durch schlagartiges Pressen wird der kalte Werkstoff unter hohem Druck zum Fließen gebracht, um die vorhandene Form auszufüllen. Anwendungsgebiet ist die Herstellung von Tuben, Töpfen usw., jetzt Fließpressen oder Kaltspritzen genannt. c) Metallspritzen. Hierbei wird der zu verarbeitende Werkstoff auf eine der später beschriebenen Arten geschmolzen, durch Druckluft oder Zusatz eines inerten Gases zerstäubt und auf einen anderen Gegenstand aufgespritzt. Es können hierbei Stahl, NE-Metalle und nichtmetallische Werkstoffe auf metallische oder nicht­ metallische Unterlagen verspritzt werden. In den beiden ersten Fällen spricht man allgemein von Metall spritzen, im letzten Fall präzisiert von Knnststoffspritzen, Emaille-Spritzen u.a.m. 2. Geschichtlicher Rückblick. Ursprünglich wurde das Metallspritzverfahren zur Herstellung von Metallpulver verwendet und erstmalig im Jahre 1882 durch DRP 24460 geschützt (Abb.1)2. Man ließ hochgespannte Gase oder Dämpfe aus einem Rohr austreten und goß in diesen Gasstromflüssiges Abb.1. Zerstäubung geschmolzener Metalle mittels hochgespannter Metall (nur NE-Metalle), welches hierbei zerstäubt Gase, DRP 24460 (1882).

Keywords

Aluminium Handel Kunststoff Maschine Maschinenbau Technik Verfahren Werkstoff

Authors and affiliations

  • Karl Krekeler
    • 1
  • Karl Steinemer
  1. 1.T. H. AachenDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-642-87475-8
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1952
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-540-01666-3
  • Online ISBN 978-3-642-87475-8
  • Series Print ISSN 0083-8055
  • About this book