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Zigarettenrauchen

Epidemiologie, Psychologie, Pharmakologie und Therapie

  • Rainer Tölle
  • Gerhard Buchkremer

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XI
  2. Rainer Tölle, Gerhard Buchkremer
    Pages 1-3
  3. Rainer Tölle, Gerhard Buchkremer
    Pages 4-24
  4. Rainer Tölle, Gerhard Buchkremer
    Pages 25-33
  5. Rainer Tölle, Gerhard Buchkremer
    Pages 34-65
  6. Rainer Tölle, Gerhard Buchkremer
    Pages 66-77
  7. Rainer Tölle, Gerhard Buchkremer
    Pages 78-87
  8. Rainer Tölle, Gerhard Buchkremer
    Pages 88-97
  9. Rainer Tölle, Gerhard Buchkremer
    Pages 98-114
  10. Rainer Tölle, Gerhard Buchkremer
    Pages 115-124
  11. Rainer Tölle, Gerhard Buchkremer
    Pages 125-130
  12. Rainer Tölle, Gerhard Buchkremer
    Pages 131-141
  13. Rainer Tölle, Gerhard Buchkremer
    Pages 142-149
  14. Rainer Tölle, Gerhard Buchkremer
    Pages 150-152
  15. Back Matter
    Pages 153-182

About this book

Introduction

Einerseits ist Rauchen ein Vergnügen, das Befriedigung verschaffen und angenehme Wirkungen hervorrufen kann. Die Zigarette ist Genußmittel und Psychopharmakon zugleich, sie erleichtert Kontakte und fördert Gemeinsamkeit. Andererseits ist Tabak ein Gift, das schwere Gesundheitsschäden verursacht. Diese Gefahr wird durch die Ni­ kotinabhängigkeit vergrößert; denn süchtiges Rauchen ist nicht leicht zu durchbrechen, so daß die Vergiftung fortgesetzt wird. Eugen Roth sagt das in einem Vierzeiler: "Bei Nikotin und Alkohol/fühlt sich der Mensch besonders wohl / Und doch, es macht ihn nichts so hin / wie Alkohol und Nikotin." Daher kann es nicht verwundern, daß Rau­ chen kontrovers beurteilt wird. Die Einstellung zum Tabak war von jeher zwiespältig. Nachdem mit der Neuen Welt der Tabak entdeckt (Columbus 1492) und nach Europa exportiert wurde (1519), ent­ stand große Begeisterung. Tabak war heiß begehrt. Bald aber kam auch Kritik auf. Befürworter und Gegner ergingen sich in starken Worten. Die Kontroverse wurde auf medizinischer, ästhetischer, ethischer, politischer und wirtschaftlicher Ebene geführt. Tabak wurde als Heilmittel hochgelobt, z.B. von R. Burton in einer Schrift über Melan­ cholie (1621): "Tabak, göttlicher, einzigartiger, alles übertreffender Tabak, der alle Wundermittel weit übertrifft, trinkbares Gold und Stein der Weisen, ein souveränes Heilmittel gegen alle Krankheiten." Ähnlich könnte ein Süchtiger über seine Droge sprechen. Tabak wurde sogar gegen Pest und Krebs empfohlen.

Keywords

Alkohol Epidemiologie Nikotinabhängigkeit Pharmakologie Prävention Psychologie Psychopathologie Toxikologie Verhaltenstherapie Verlauf

Authors and affiliations

  • Rainer Tölle
    • 1
  • Gerhard Buchkremer
    • 1
  1. 1.Klinik für PsychiatrieWestfälischen Wilhelms-UniversitätMünsterDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-642-74044-2
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-540-50257-9
  • Online ISBN 978-3-642-74044-2
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