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β-Rezeptorenblocker in der Hochdrucktherapie

Hämodynamische und metabolische Aspekte und Kombinierbarkeit mit anderen Antihypertensiva

  • Ingomar-Werner Franz
Book

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XIII
  2. Ingomar-Werner Franz
    Pages 1-3
  3. Ingomar-Werner Franz
    Pages 4-17
  4. Ingomar-Werner Franz
    Pages 18-124
  5. Ingomar-Werner Franz
    Pages 125-179
  6. Ingomar-Werner Franz
    Pages 180-188
  7. Ingomar-Werner Franz
    Pages 189-210
  8. Back Matter
    Pages 211-215

About this book

Introduction

Die kompetitive Hemmung beta-adrenerger Rezeptoren durch die sogenannten fJ­ Rezeptorenblocker hat sich weltweit als ein therapeutisches Konzept zur Behand­ lung des hohen Blutdruckes durchgesetzt. Neben der im Vergleich zu friiher ge­ brauchlichen Sympatholytika geringeren Nebenwirkungsrate zeichnen sich fJ-Re­ zeptorenblocker besonders dadurch aus, daB sie nicht nur adaequat den Ruheblutdruck, sondem auch alltagliche Blutdruckanstiege bei k6rperlichen und auch emotionalen Belastungen zufriedenstellend senken, was fUr die Prognose des Patienten wichtig sein dfirfte. Die Reduktion des systolischen Blutdruckes und der Herzfrequenz durch p-Rezeptorenblockade bewirkt dariiber hinaus eine effektive Senkung des erh6hten myokardialen OTVerbrauchs, was bei der gestorten 02-Bi­ lanz des Herzens Hochdruckkranker ohne, aber besonders auch mit koronarer Herzerkrankung von besonderer klinischer Bedeutung ist. Unter Beriicksichtigung der Tatsache, daB sich durch fJ-Rezeptorenblocker eine signifikante Regression der Linksherzhypertrophie erzielen laBt, erklart sich hieraus zumindest zum Teil die kardioprotektive Wirkung einer chronischen f3-Rezeptorenblockade. Deshalb wird anhand von kontrollierten Studien die Beeinflussung des Blutdruckes Hochdruck­ kranker unter Ruhe-und Belastungsbedingungen im Vergleich zu und in Kombina­ tion mit anderen Antihypertensiva dargestellt. Der weltweite Einsatz von fJ-Rezeptorenblockem zur Behandlung des hohen Blutdruckes und der koronaren Herzerkrankung erfordert aber auch genaue Kenntnis fiber mogliche kardiopulmonale und metabolische Nebenwirkungen, die sich fiber eine Abschwachung der Katecholaminwirkungen auf die fJ-Rezeptoren ergeben konnten. Dieses gilt besonders fUr den Energiestoffwechsel, in dem die durch das sympathoadrenerge System induzierte Steigerung der Lipolyse und Gly­ kogenolyse wahrend korperlicher Arbeit gehemmt wird.

Keywords

Antihypertensiva Blutdruck Ergometrie Herzfrequenz Hormone Insulin Katecholamin Lipoprotein Medikament Nebenwirkung Pharmakokinetik Pharmakologie Rezeptorenblocker Stoffwechsel Sympatholytika

Authors and affiliations

  • Ingomar-Werner Franz
    • 1
  1. 1.Klinik Wehrawald der BfATodtmoos/SchwarzwaldGermany

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-642-71340-8
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-540-16708-2
  • Online ISBN 978-3-642-71340-8
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