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Aktuelle Therapie des Magenkarzinoms

  • H. Bünte
  • P. Langhans
  • H.-J. Meyer
  • R. Pichlmayr
Conference proceedings

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XIII
  2. Diagnostik und Pathologie

    1. Front Matter
      Pages 1-1
    2. W. Döhring, R. Grote, H.-St. Stender
      Pages 3-10
    3. E. Grundmann, W. Schlake
      Pages 15-21
    4. M. Stolte
      Pages 22-29
  3. Chirurgische Therapie

    1. Front Matter
      Pages 31-31
    2. V. Schumpelick, H. W. Schreiber
      Pages 33-46
    3. H.-J. Meyer, R. Pichlmayr, H. Geerlings
      Pages 60-68
    4. T. Raguse, K. Riesener, D. Simon, R. Ströbele-Müller
      Pages 69-79
    5. J. Winter, B. Ulrich
      Pages 98-104
    6. R. M. Seufert, H. J. C. Wenisch
      Pages 113-117
    7. Th. Junginger, M. Raab, H. Stützer
      Pages 118-128
    8. P. Schlag, K. Buhl, J. Beck, A. Quentmeier
      Pages 129-134
  4. Prognose — Additive Maßnahmen — Nachsorge

    1. Front Matter
      Pages 159-159
    2. H. O. Klein, P. Dias Wickramanayake
      Pages 175-180
    3. H. Huchzermeyer, H. J. Meyer
      Pages 181-195
    4. S. Walgenbach, Th. Junginger, H. H. Winter
      Pages 196-201
    5. R. Pichlmayr
      Pages 203-208
  5. Back Matter
    Pages 209-210

About these proceedings

Introduction

Die Chirurgie des Magenkarzinoms zielte in der Pionierzeit allein auf eine Beseiti­ gung des Passagehindernisses, und die Operation galt schon als gelungen, wenn der Patient den Eingriff und die frühe postoperative Phase überlebte. Eine radikale chirurgische Therapie des Magenkarzinoms wurde erst im Verlauf dieses Jahrhunderts durch Einführung subtiler präoperativer diagnostischer Verfah­ ren, Verfeinerungen und Standardisierung chirurgischer Techniken und nicht zu­ letzt auch durch die Fortschritte von Anästhesie und Intensivmedizin möglich. In Anbetracht der noch enttäuschenden Überlebensraten muß es heute unser Anliegen sein, in interdisziplinärer Zusammenarbeit auf eine Verbesserung der Langzeitprognose . hinzuarbeiten. Ein erster Schritt in diese Richtung gelang nach Einführung der Fiberendoskopie. Hierdurch wurde es zum einen möglich, die prognostisch günstigen Magenfrühkarzi­ nome zu erkennen, aber auch beim fortgeschrittenen Karzinom eine Strategie chirurgischer Behandlung zu entwickeln. Bei manifesten Magenkarzinomen konkurrieren augenblicklich zwei Behandlungs­ prinzipien, nämlich die stadiengerechte Chirurgie und die Gastrektomie als Regel­ operation, eventuell ergänzt durch eine systematische Lymphadenektomie. Damit sind zunächst die chirurgischen Behandlungsmöglichkeiten erschöpft. Eine Überlegenheit des einen oder anderen Konzeptes ist gegenwärtig noch nicht durch gesicherte Resultate belegt. Möglicherweise kann eine Verbesserung der Prognose durch die adjuvante und palliative Chemotherapie erreicht werden. Therapieergebnisse größerer Kollektive fehlen jedoch auch hier noch. Dennoch darf eine Resignation nicht aufkommen. Das Anliegen der Herausgeber ist es, mit diesem Buch durch eine Standortbestim­ mung der Diagnostik und chirurgischen Therapie, sowie Chemotherapie und Pro­ phylaxe des Magenkarzinoms Impulse zu weiterer intensiver Forschung zu geben.

Keywords

Anästhesie Chirurgie Diagnostik Endoskopie Therapie

Editors and affiliations

  • H. Bünte
    • 1
  • P. Langhans
    • 1
  • H.-J. Meyer
    • 2
  • R. Pichlmayr
    • 2
  1. 1.Chirurgische Klinik und PoliklinikUniversität MünsterMünsterDeutschland
  2. 2.Klinik für Abdominal- und Transplantationschirurgie, Zentrum ChirurgieMedizinische Hochschule HannoverHannover 61Deutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-642-70507-6
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1985
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-642-70508-3
  • Online ISBN 978-3-642-70507-6
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