Der Schutz genetischer Daten

Unter besonderer Berücksichtigung des Gendiagnostikgesetzes

  • Cosima Vossenkuhl

Part of the MedR Schriftenreihe Medizinrecht book series (MEDR)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XII
  2. Einleitung

    1. Front Matter
      Pages 1-2
    2. Cosima Vossenkuhl
      Pages 3-6
    3. Cosima Vossenkuhl
      Pages 7-11
  3. Die Notwendigkeit und Entstehung des Gendiagnostikgesetzes

    1. Front Matter
      Pages 13-13
    2. Cosima Vossenkuhl
      Pages 15-45
    3. Cosima Vossenkuhl
      Pages 47-62
    4. Cosima Vossenkuhl
      Pages 63-73
  4. Die Leitprinzipien des Gendiagnostikgesetzes

    1. Front Matter
      Pages 75-75
    2. Cosima Vossenkuhl
      Pages 77-80
    3. Cosima Vossenkuhl
      Pages 81-82
    4. Cosima Vossenkuhl
      Pages 83-86
    5. Cosima Vossenkuhl
      Pages 87-88
    6. Cosima Vossenkuhl
      Pages 89-90
    7. Cosima Vossenkuhl
      Pages 91-92
    8. Cosima Vossenkuhl
      Pages 93-97
  5. Anwendungsdefizite und Regelungslücken

    1. Front Matter
      Pages 99-99
    2. Cosima Vossenkuhl
      Pages 101-119

About this book

Introduction

Die inzwischen weit fortgeschrittenen Möglichkeiten der Analyse menschlichen Erbmaterials rufen einerseits Hoffnung und Erwartungen, andererseits eine diffuse Angst vor genetischem Determinismus und Reduktionismus hervor. Aber welches Wissen vermittelt ein Gentest überhaupt? Genetische Testergebnisse sind in hohem Maße interpretationsbedürftig. Die mit der Missinterpretation oder dem Missverständnis von Testergebnissen verbundenen Gefahren sind dabei kaum zu überschätzen. Nach einer schwierigen und über Jahrzehnte andauernden Debatte ist das Gendiagnostikgesetz (GenDG) im Februar 2010 in Kraft getreten. Allerdings wird das GenDG der Notwendigkeit verbindlicher Vorgaben zum Schutze des Einzelnen vor der Kenntnis seiner eigenen genetischen Disposition und vor der Verwendung seiner genetischen Daten und Proben durch Dritte bestenfalls partiell gerecht.  Die Autorin verwertet die Vorgeschichte des noch jungen Gesetzes und erläutert die Regelungsmotive und Gefahrenpotentiale im Bereich der Gendiagnostik. Anhand der wichtigsten Regelungen des GenDG werden seine Leitprinzipien herausgearbeitet und die Grenzen und Defizite des Gesetzes offengelegt. Die gravierendsten Regelungslücken bestehen nach Auffassung der Autorin im Hinblick auf die Forschung am Menschen (Humanbiobanken) und genetische Untersuchungen zu nicht-medizinischen Zwecken (life-style-tests, Verhaltensgenetik). Das Buch analysiert die geltende Rechtslage und zeigt anhand noch bestehender Defizite die Schwerpunkte der künftigen Diskussion über die Gendiagnostik auf.

Keywords

Gendiagnostikgesetz Genetische Daten Genetische Untersuchung Humanbiobanken Informationelle Selbstbestimmung

Authors and affiliations

  • Cosima Vossenkuhl
    • 1
  1. 1.MünchenGermany

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-642-35192-1
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2013
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Humanities, Social Science (German Language)
  • Print ISBN 978-3-642-35191-4
  • Online ISBN 978-3-642-35192-1
  • Series Print ISSN 1431-1151
  • About this book