Der demokratische Verfassungsstaat

Zwischen Legitimationskonflikt und Deutungsoffenheit

  • Authors
  • Birgit Enzmann

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-9
  2. Birgit Enzmann
    Pages 11-19
  3. Birgit Enzmann
    Pages 373-473
  4. Birgit Enzmann
    Pages 474-478
  5. Back Matter
    Pages 479-502

About this book

Introduction

Wer jede westliche Demokratie als demokratischen Verfassungsstaat bezeichnet, übersieht das zentrale Charakteristikum, das ihn zu einer Staatsform sui generis macht: Er errichtet einen justiziablen Verfassungsvorrang, der selbst Volksabstimmungen und Parlamentsgesetze der letztentscheidenden Kontrolle eines Verfassungsgerichts unterwirft. Da hierin ein latenter Legitimationskonflikt mit der Volkssouveränität ruht, haben sich nur wenige Staaten tatsächlich dafür entschieden. Wie kam es zur Überzeugung, dass auch dem demokratischen Gesetzgeber nicht alles erlaubt sein soll? Welche Entscheidungen werden ihm verwehrt und wie kann das dennoch mit dem Demokratieprinzip in Einklang gebracht werden? Die vorliegende Studie rekonstruiert die Entstehung des Demokratischen Verfassungsstaates erstmals umfassend aus der Idee des justiziablen Verfassungsvorrangs heraus und stellt konfliktfreie Kombinationsmodelle vor.

Keywords

Demokratie Demokratieprinzip Legitimation Parlament Politik Staat Staatsform Verfassung Verfassungsgericht Verfassungsgerichtsbarkeit Verfassungsvorrang Volkssouveränität

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-531-91633-0
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2009
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Humanities, Social Science (German Language)
  • Print ISBN 978-3-531-16739-8
  • Online ISBN 978-3-531-91633-0
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