Fußball als Paradoxon der Moderne

Zur Bedeutung ethnischer, nationaler und geschlechtlicher Differenzen im Profifußball

  • Authors
  • Marion Müller

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-9
  2. Marion Müller
    Pages 11-23
  3. Back Matter
    Pages 313-344

About this book

Introduction

Warum stört sich beim Fußball eigentlich niemand daran, wenn Franz Beckenbauer über die „angeborene Geschmeidigkeit der Afrikaner“ sinniert? Warum finden wir die Existenz von Ausländerregelungen in der Bundesliga so selbstverständlich? Und weshalb ist die Vorstellung so abwegig, dass Frauen und Männer gemeinsam Fußball spielen?
In jedem anderen Funktionssystem wären derartige partikularistische Diskriminierungen hochgradig legitimationspflichtig. Nur im Fußball bzw. im Sport werden nationale, ethnische sowie geschlechtliche Zuschreibungen unhinterfragt akzeptiert. Wieso aber gelten Ausländerbeschränkungen und Geschlechtersegregation nicht als Widerspruch zum sportlichen Leistungsprinzip und dem Inklusionspostulat funktional differenzierter Gesellschaften?
Diese Fragen werden in der vorliegenden Arbeit anhand einer historischen Analyse des Fußballsports und ethnografischer Untersuchungen in drei Bundesligaklubs beantwortet.

Keywords

Diskriminierung Diskriminierungen Geschlecht Geschlechterforschung Geschlechtersegregation Nation Profifußballer Soziologie Sport

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-531-91595-1
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2009
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Humanities, Social Science (German Language)
  • Print ISBN 978-3-531-16608-7
  • Online ISBN 978-3-531-91595-1
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