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© 2020

Die Entnazifizierung Richard Wagners

Die Programmhefte der Bayreuther Festspiele 1951-1976

Book
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Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XVi
  2. Udo Bermbach
    Pages 60-82
  3. Udo Bermbach
    Pages 83-112
  4. Udo Bermbach
    Pages 173-205
  5. Udo Bermbach
    Pages 206-251
  6. Udo Bermbach
    Pages 252-258
  7. Back Matter
    Pages 259-300

About this book

Introduction

Als die Bayreuther Festspiele 1951 wiedereröffnet wurden, war dies nur möglich durch den ästhetischen wie weltanschaulichen Bruch mit der Vergangenheit. Nicht nur auf der Bühne, auch in den neuen Programmheften vollzog sich dieser Wandel zu einem anderen Wagner-Verständnis. Anfangs schrieben noch die alten NS-Autoren, doch in den sechziger Jahren kamen neue hinzu wie Ernst Bloch, Hans Mayer und Theodor W. Adorno, die Wagner als modernen Autor, als Zeitgenossen und Kritiker der Gegenwart verstanden. Der Chéreau-Ring von 1976 markierte den Kulminationspunkt dieser Entwicklung, die Udo Bermbach in seinem neuen Wagner-Buch auch als Spiegel des intellektuellen Klimas der jungen Bundesrepublik darstellt.

Keywords

Bayreuth Wieland Wagner Nachkriegsdeutschland Fünfziger Jahre Wolfgang Schadewaldt Antikerezeption Regietheater Patrice Chéreau Jahrhundertring Ring des Nibelungen Parsifal Wolfgang Wagner Ernst Bloch Walter Jens Hans Mayer

Authors and affiliations

  1. 1.HamburgGermany

About the authors

Udo Bermbach, emeritierter Professor für Politikwissenschaft an der Universität Hamburg, Gründungsherausgeber der Zeitschrift wagnerspectrum, ist einer der führenden Wagner-Experten.

Bibliographic information

Reviews

“... Udo Bermbachs achtes Buch zum Thema Wagner auf Grund fachkundiger Argumente und des all seiner Arbeiten zu Grunde liegenden hohen Niveaus nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Literatur zu Richard Wagner und den Bayreuther Festspielen bleiben, sondern vielmehr auch ein unverzichtbares Werk in diesem Genre darstellen.” (Marcus Haimerl, in: Mitteilungsblatt des Richard Wagner-Verbandes Wien, Januar-Februar 2021)

 “… Udo Bermbach hat eine Lücke der Wagnerforschung geschlossen, denn das Buch belegt detailliert und materialreich den Zusammenhang der Bayreuther Festspiele mit der Kulturpolitik der Bundesrepublik Deutschland ...” (Dieter David Scholz, in: Oper & Tanz, Heft 2, 2020)

“... Positiv verwundert haben mich allenfalls die Akribie, Detailgenauigkeit und Tiefe der Recherche sowie die eindrucksvoll und stets ebenso plausibel wie nachvollziehbar beschriebenen Entwicklungen, die sich über die Programmhefte während dieser so wichtigen 25 Jahre abbilden ... Für die Freunde des Wagnerschen Werkes, die in jener Zeit auf dem Grünen Hügel dabei waren, ist das Buch von Udo Bermbach eine enorme Bereicherung, auch im Sinne eines fundierten Rückblicks und persönlicher Erinnerungen.” (Klaus Billand, in: Der Neue Merker - Oper und Ballett in Wien und aller Welt, Heft 7, 2020)

“Der Politologue Udo Bermbach gehört zu den intimsten Kennern des Wagner-Kosmos. Seine Analyse der Programmhefte Neu-Bayreuths zeichnet die gesitige Entwicklung der Festspiele zwischen 1951 un 1976 nach. ... Diesen wichtigen Gedankengang hätte die Musikwissenschaft anregen müssen; getan hat es der Politologue Udo Bermbach – mit dem ihm eigenen Eros der Aufklärung.” (Peter Krause, in: Opernwelt, August 2020)