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Von der Deliberationsdemokratie zur Zustimmungsdemokratie

Die öffentlichen Finanzen Athens und die Ausbildung einer Kompetenzelite im 4. Jahrhundert v. Chr.

  • Dorothea Rohde

Part of the Schriften zur Alten Geschichte book series (SCHAGE)

Table of contents

About this book

Introduction

Das politische System Athens erfuhr im Zeitraum zwischen 404 und 307 eine Neutarierung, die sich mit den Schlagwörtern „Niedergang“ oder „Krise“ nicht adäquat erfassen lässt. Die umfassende Analyse der öffentlichen Finanzen Athens eröffnet einen neuen Zugang zu dieser Scharnierepoche zwischen Klassik und Hellenismus und erklärt die evidente Veränderung der politischen Ordnung durch die schrittweise und konsensuelle Überführung der breit gelager­ten Deliberationsdemokratie in eine von oben geführte, aber durch Kompetenzzuschreibung und moralisch-politisches Vertrauen in die regierende Elite getragene Zustimmungsdemokratie. Damit war ein adaptierbarer Mechanismus geschaffen worden, wie er sich dann im Hellenismus vieler­orts durchsetzen sollte und für ihn konstitutiv war.

Keywords

Polis Max Weber misthophoria Sparta Leithurgie

Authors and affiliations

  • Dorothea Rohde
    • 1
  1. 1.Alte GeschichteUniversität BielefeldBielefeldGermany

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-476-04698-7
  • Copyright Information Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019
  • Publisher Name J.B. Metzler, Stuttgart
  • eBook Packages J.B. Metzler Humanities (German Language)
  • Print ISBN 978-3-476-04697-0
  • Online ISBN 978-3-476-04698-7
  • Series Print ISSN 2524-4280
  • Series Online ISSN 2524-4299
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