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Querelles

Jahrbuch für Frauenforschung 1999 Band 4. Androgynie. Vielfalt der Möglichkeiten

  • Editors
  • Ulla Bock
  • Dorothee Alfermann

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-9
  2. Androgynie in der Diskussion: Auflösung der Geschlechterrollengrenzen oder Verschwinden der Geschlechter? — Eine Einleitung

  3. Aufsätze

    1. Androgynie als Motiv: Literatur-, kunst- und kulturwissenschaftliche Annäherungen

  4. Androgynie als Konzept: Sozialpsychologische Ergebnisse

  5. Fundstücke

  6. Forum

    1. Ulla Bock, Dorothee Alfermann
      Pages 232-241
  7. Rezensionen

  8. Back Matter
    Pages 249-269

About this book

Introduction

Androgynie ist eine Gedankenfigur, in der Weiblichkeit und Männlichkeit - die gemeinhin als zwei entgegengesetzte Merkmale menschlichen Seins gelten - vereint vorgestellt werden. Welchen Sinn macht es, diesen Begriff auch in den aktuellen Diskursen der Gender-Forschung, in denen es um die radikale Dekonstruktion der Geschlechter geht, beizubehalten? Die Beiträge des Jahrbuchs diskutieren zum einen die Tragfähigkeit dieses Begriffs sowie seine seine Umsetzung in Kunst und Literatur, im Tanz und in der Mode. Zum anderen stellen sie neue Ergebnisse aus der Sozialpsychologie der Androgynie-Forschung vor, die erkennen lassen, daß die tendenzielle Angleichung der Geschlechter mit der Entwicklungslogik postmoderner Gesellschaften korrespondiert. Eine abschließende Bibliographie enthält neuere Literatur zum Thema.

Keywords

Dekonstruktion Frauenforschung Gesellschaft Kunst Literatur Mode Postmoderne

Bibliographic information