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Rechtsextremismus

Einführung und Forschungsbilanz

  • Editors
  • Wolfgang Kowalsky
  • Wolfgang Schroeder

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-6
  2. Einleitung

    1. Wolfgang Kowalsky, Wolfgang Schroeder
      Pages 7-20
  3. Das Problemfeld

    1. Front Matter
      Pages 21-21
  4. Historische Entwicklung des Rechtsextremismus in Deutschland

  5. Jugend, Frauen, Neue Rechte und Rechtsextremismus

    1. Front Matter
      Pages 127-127
    2. Arno Klönne
      Pages 129-142
    3. Gertrud Siller
      Pages 143-159
    4. Armin Pfahl-Traughber
      Pages 160-182
  6. Internationale Aspekte

    1. Front Matter
      Pages 183-183
    2. Franz Greß
      Pages 185-211
    3. Benno Hafeneger
      Pages 212-227
    4. Rolf Uesseler
      Pages 248-274
  7. Gesellschaftliche und staatliche Reaktionen

  8. Übergreifende Forschungsansätze und -diskussionen

    1. Front Matter
      Pages 323-323
    2. Claus Leggewie
      Pages 325-338
  9. Chronologie

  10. Back Matter
    Pages 409-419

About this book

Introduction

Rechtsextremismus - Begriff, Methode, Analyse Eine Sozialwissenschaft im Elfenbeinturm braucht sich nicht mit aktuellen gesellschaftlichen Probleme zu befassen. Kaum ein Thema bewegt die deut­ sche und internationale Öffentlichkeit seit Ende der 80er Jahre so stark wie der Rechtsextremismus. Hier scheint ein Schlüssel zu liegen, um die politische Situation in Deutschland zu verstehen und um die Veränderungen in diesem Land zu bewerten: Ist Deutschland nach der Vereinigung, nach seiner wie­ dergewonnenen Souveränität auf dem Wege nach rechts? Werden sich rechts­ extreme Parteien in den - deutschen wie europäischen - Parlamenten eta­ blieren und zu einer Veränderung des Parteiensystems beitragen? Gibt es eine Kontinuitätslinie von den gegenwärtigen rechtsextremen Denk- und Handlungsmustern zu jenen der Epoche des historischen Faschismus, speziell der NS-Zeit? Oder hat sich der Rechtsextremismus so stark veränder- beispielsweise in Form der Partei "Die Republikaner" -, daß er ohne Bezug auf den "Nationalsozialismus"l auskommt? Gibt es eine steigende Akzeptanz für rechtsextremes Denken und Handeln, so daß von Deutschland wieder 1 Eine terminologische Fahrlässigkeit sei in diesem Zusammenhang erwähnt: So wie sich schleichend die - seit der NS-Zeit kontrovers diskutierte (vgl. kürzlich: Haug 1993: 343) - Übernahme der NS-Selbstbezeichnung "Nationalsozialismus", die immer auch der Diskre­ ditierung sozialistischer Vorstellungen dienen sollte, durchgesetzt hat (anstelle beispiels­ weise des außerhalb der Bundesrepublik üblichen "Nazismus"), so scheint auch die Beset­ zung des Begriffs Republikaner durch eine rechtsextreme Partei ein mittlerweile allseits akzeptiertes Faktum darzustellen.

Keywords

Gewalt Ideologie Intellektuelle Jugendarbeit Medien Meinungsforschung Milieu Nation Politik Presse Soziologie Wahlen

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-94201-2
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 1994
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-531-12561-9
  • Online ISBN 978-3-322-94201-2
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