Das Erzählmotiv des Serienmörders im Spielfilm

Eine filmwissenschaftliche Untersuchung

  • Authors
  • Karl Juhnke

Part of the DUV Sozialwissenschaft book series (DUVSW)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XIV
  2. Karl Juhnke
    Pages 5-30
  3. Karl Juhnke
    Pages 31-51
  4. Karl Juhnke
    Pages 245-268
  5. Karl Juhnke
    Pages 269-295
  6. Back Matter
    Pages 297-297

About this book

Introduction

Seit den 1920er Jahren beschäftigt sich der Spielfilm mit Serienmördern, wobei Fritz Lang mit "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" einen ersten Höhepunkt setzte. Seitdem sind knapp 700 Spielfilme mit diesem Erzählmotiv in Deutschland zu sehen gewesen.

Karl Juhnke untersucht Ausmaß und Tradition des Motivs im Spielfilm und erarbeitet durch eine quantitative Analyse wesentliche Bestandteile der Serienmörderfilme. Darauf aufbauend stellt er Funktion und Funktionalisierung des Serienmördermotivs anhand der wesentlichen Diskurse (Gewalt, Gender, Ästhetik des Schreckens) dar. Da dieses Motiv einen ausgezeichneten Rahmen für die symbolische Abhandlung von Normalitätsstandards (normal/verrückt, legal/illegal, Subjekt/Objekt, Begehren/Verfügen, Gewalt/Macht) im jeweiligen historischen Kontext und ihrer filmästhetischen Darstellbarkeit bietet, entsteht eine umfassende kulturelle Einordnung und Gewichtung des Serienmördermotivs.

Keywords

Film Filmproduktion Filmwissenschaft Funktion Kultur Literatur Produktion Tradition

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-89955-2
  • Copyright Information Deutscher Universitäts-Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2001
  • Publisher Name Deutscher Universitätsverlag, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-8244-4454-0
  • Online ISBN 978-3-322-89955-2
  • About this book