Die Kontroverse um Neuronale Netze

Zur sozialen Aushandlung der wissenschaftlichen Relevanz eines Forschungsansatzes

  • Authors
  • Uli Meyer

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XIV
  2. Uli Meyer
    Pages 1-4
  3. Uli Meyer
    Pages 5-27
  4. Uli Meyer
    Pages 29-54
  5. Uli Meyer
    Pages 55-96
  6. Uli Meyer
    Pages 131-134
  7. Back Matter
    Pages 135-140

About this book

Introduction

Seit den 1980er Jahren konnten sich Neuronale Netze als Ansatz innerhalb der Forschung zur Künstlichen Intelligenz (KI) etablieren. Dabei handelte es sich jedoch keineswegs um eine neue Forschungsrichtung, denn bereits Mitte der 1950er Jahre arbeiteten zahlreiche Forscher an der Entwicklung Neuronaler Netze. Nach einer kurzen Hochphase in den 1960er Jahren verschwanden sie dann nahezu vollständig aus den Laboren der KI-Forscher, um erst zwei Jahrzehnte später wieder in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken.

Wie kann es dazu kommen, dass ein Forschungsansatz zuerst als Sackgasse verworfen und später als zukunftsweisend gefeiert wird? Uli Meyer untersucht mit Hilfe der konstruktivistischen Wissenschaftsforschung, welche - vor allem soziale - Bedingungen zu einer solchen Entwicklung führten. Die sich daraus ergebende Entstehungsgeschichte eines relativ jungen Forschungsgebietes ist gleichermaßen interessant für Soziologen, Informatiker und Historiker.

Keywords

Intelligenz Neuronale Netze Soziologie Techniksoziologie Wissenschaftsforschung, sozialkonstruktivistische Wissenschaftssoziologie künstliche Intelligenz

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-81323-7
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2004
  • Publisher Name Deutscher Universitätsverlag
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-8244-4555-4
  • Online ISBN 978-3-322-81323-7
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