Eigennamen referieren - Referieren mit Eigennamen

Zur Kontextinvarianz der namentlichen Bezugnahme

  • Authors
  • Robin Hörnig

Part of the Studien zur Kognitionswissenschaft book series (SZKW)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages i-ix
  2. Robin Hörnig
    Pages 1-19
  3. Gottlob Frege
    Pages 21-49
  4. Bertrand Russell
    Pages 51-88
  5. Saul A. Kripke
    Pages 89-136
  6. David Kaplan
    Pages 137-178
  7. Back Matter
    Pages 251-257

About this book

Introduction

Seit Freges "Der Morgenstern ist der Abendstern" bewegt sich die philosophisch-semantische Diskussion um die referentielle Funktion der Eigennamen im Spannungsfeld zwischen Epistemologie (a priori - a posteriori) und Metaphysik (notwendig - kontingent). Tendenziell wird aus kognitiver Sicht der epistemologischen Argumentation größere Bedeutung zugemessen und die Metaphysik in den Hintergrund geschoben.

Robin Hörnig integriert Epistemologie und Metaphysik durch das Einbeziehen möglicher Welten und Kontexte im Rahmen von Kaplans zweistufiger Semantik. Er zeigt auf, dass sich die Ebene der Satzsemantik (Freges Gedanke) als unzureichend für die Repräsentation des Fregeschen Erkenntniswertes erweist und dass es einer Äußerungssemantik zur Repräsentation der Fregeschen Bedeutung bedarf. Das Äußerungsverstehen unterscheidet sich kognitiv signifikant vom Satzverstehen. Als Schlüsselproblem kristallisiert sich die Kontextinvarianz der namentlichen Bezugnahme heraus, das sich aus der Sprecher- und aus der Hörerperspektive nicht gleichermaßen stellt.

Keywords

Bertrand Russell Eigennamen Gottlob Frege Kognitionswissenschaft Kontext Referenz Semantik Sprachverstehen semantisch

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-81286-5
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2003
  • Publisher Name Deutscher Universitätsverlag
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-8244-4506-6
  • Online ISBN 978-3-322-81286-5
  • About this book